Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Info zum Film

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

 

Deutschland 2018, Spielfilm, 110 Minuten, o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Dennis Gansel mit Solomon Gordon, Henning Baum, Shirley MacLaine

 

Erste Realverfilmung der legendären Vorlage von Michael Ende über ein unendliches Abenteuer.

Der 1960 erschienene Jugendroman von Michael Ende wie auch die Adaption der Augsburger Puppenkiste aus dem Jahr 1977 gelten als Sternstunden deutscher Populärkultur: Längst sind sie fester Bestandteil des kollektiven Bewusstseins in Deutschland. Anders als bei den anderen Ende-Klassikern "Die unendliche Geschichte" und "Momo", die in den Achtzigerjahren sehr erfolgreich verfilmt wurden (4,8 Mio. bzw. 2,2 Mio. Besucher), ließ eine Realverfilmung des Klassikers um den Findeljungen Jim Knopf, der mit seinem väterlichen Freund Lukas und dessen Lokomotive Emma von Lummerland aus aufbricht, um seine Herkunft zu entschlüsseln, auf sich warten.

Christian Becker und seiner RatPack, die mit "Wickie und die starken Männer" bereits einen kultigen Kinderstoff erfolgreich als Realfilm in die Kinos brachten, ist es jetzt gelungen, mit Hilfe von Regisseur Dennis Gansel, der mit Becker zusammen schon einmal den erfolgreichsten Film des Jahres abgeliefert hatte, "Die Welle" im Jahr 2008. Es ist ein Projekt mit internationaler Ambition und von internationaler Dimension, realisiert mit dem größten Aufwand, der für eine deutsche Produktion vorstellbar ist, aber eben auch immer als so großes Kino mit Schauwerten, Abenteuer, Emotion und vorzeigbaren Effekten realisiert, dass sich auch Kinogänger über deutsche Grenzen hinaus verlieren können in den abenteuerlichen Welten, durch die unsere Helden ohne Furcht und Tadel tuckern.

Das Kaiserreich Mandala, das Tal der Dämmerung, das Ende der Welt, das Land der tausend Vulkane - sie alle wurden mit großer Liebe realisiert, und zusätzlich einem liebevollen Blick auf die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste, deren unschlagbarer Look & Feel mit den Möglichkeiten der Jetztzeit angereichert wurde. Wenn der mit Newcomer Solomon Gordon und sonst in sämtlichen erwachsenen Haupt- und Nebenrollen namhaft besetzte Ausflug in Michael Endes einzigartige Fantasiewelt eine Schwäche hat, dann liegt sie in der kurzen Laufzeit: Gerne würde man sich mit dem unerschrockenen Heldenpaar noch mehr verlieren in diesen Welten, die einen Staunen und Schwärmen lassen. Und das ist ein Kompliment!