Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 30.03.2017

 

März 2017

 

 

 

Hidden Figures - Unbekannte Heldinnen

USA, 2016, Spielfilm, 127 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Theodore Melfi, mit Taraji P. Henson, Octavia Spencer

Katherine, Dorothy und Mary sind Freundinnen und Arbeitskolleginnen bei der NASA. In den frühen 1960er Jahren ist es für Frauen, noch dazu afroamerikanischen, alles andere als selbstverständlich eine höhere Schulbildung zu haben und als Mathematikerinnen zu arbeiten. Dann wird Katherine sogar ins Team von Al Harrison aufgenommen, das den ersten US-amerikanischen Astronauten den Flug ins All ermöglichen soll, und wird mit Missachtung behandelt. Doch sie ist hartnäckig und einfach besser.

Mit Schwung erzählt Theodore Melfi von einem zwar wohlbekannten Stück US-amerikanischer Geschichte, aber aus einer kaum bekannten Perspektive. Eindrücklich schildert er die Rassentrennung, bereitet das trocken scheinende Thema Mathematik spannend auf und bringt durch die Frauenfreundschaft auch jede Menge Witz und Gefühl in den Film. Pharell Williams' Musik macht ebenfalls Laune.


Lion- Der lange Weg nach Hause

Australien, Großbritannien 2016, Spielfilm, 120 min, ab 12 Jahren

Regie: Garth Davis, mit Rooney Mara, Nicole Kidman, Dev Patel

Der fünfjährige Saroo schläft in einem Zug ein und wacht in Kalkutta auf, wo er nach einer Odyssee im Waisenhaus landet und schließlich von einem australischen Paar adoptiert wird. Jahre später lebt er glücklich mit seiner Freundin in Melbourne, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Und er versucht auf Google Earth seinen Heimatort zu finden.

Mitreißendes, für sechs Oscar nominiertes Drama nach einer wahren Bestseller-Geschichte um einen aus Indien stammenden jungen Mann, der von einem australischen Ehepaar adoptiert wurde und sich auf die Suche nach seiner biologischen Familie in Indien macht. Regisseur Garth Davis wurde von der Directors Guild als bester Regiedebütant prämiert.


Wilde Maus

Österreich, Deutschland 2016, Komödie, 103 min, ab 12 Jahren

Regie: Josef Hader, mit Josef Hader, Pia Hierzegger

Josef Hader beschert dem Wettbewerb der Berlinale eine wunderbare Tragikomödie. Hader spielt Georg, der von seinem Piefkechef ) gefeuert wird und dessen junge Kollegin seine Termine bei den anspruchsvollen klassischen Konzerten der Stadt übernimmt. Dann setzt ihn auch noch seine Frau , der er nichts vom Jobverlust erzählt, unter Druck, sie will doch noch Mutter werden bevor es zu spät für sie ist . Einen Schicksalsgenossen und bald auch Freund findet Georg in Erich, den er in der Praterbimmelbahn kennengelernt hat und für dessen Rausschmiss er quasi verantwortlich ist. Erich schlägt ihm vor, die "Wilde Maus" zu übernehmen. Außer der höchst gelungenen Komik und sehr witzigen Szenen, wie der missglückte Selbstmordversuch im Schnee oder die Versöhnung im Auto, kann das Regiedebüt auch mit schöner Optik aufwarten ohne Postkartenklischees zu bemühen. Ein großer, intelligenter Spaß, der das hiesige Zeitgefühl spiegelt.


T2 Trainspotting 2

Großbritannien 2017, Spielfilm, 117 min, ab 16 Jahren

Regie: Danny Boyle, mit Ewan McGregor, Jonny Lee Miller, Ewen Bremner

Späte Fortsetzung von "Trainspotting", in der die Figur von Ewan McGregor 20 Jashre später nach Edinburgh zurückkehrt.
Als Trainspotting vor 20 Jahren ins Kino kam, war der Film wie ein Urknall, stellte mit dem Inselkino an, was "Pulp Fiction" zwei Jahre davor mit dem US-Kino gemacht hatte. Rundumerneuerung. Frischzellenkur. Mit einem Schlag war britisches Kino nicht mehr muffiges Kostümdrama oder trister Kitchen-Sink-Realismus, sondern purer Pop: So furios wie Danny Boyle hatte auf der Insel noch nie jemand knallige Bilder und perfekt ausgewählte Musik kombiniert, um eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt zu erzählen: über eine Gruppe von Junkies aus Edinburgh, die einen großen Coup landen wollen. De Film zeigt i
n die Jahre gekommene, gezeichnete Männer, die sich selbst nicht entkommen können, so sehr sie sich auch mühen - und so aberwitzige Szenen, die den Fans alles geben, was sie sich von einem "Trainspotting"-Film erwarten, aber doch deutlich tiefer schneidet, als es das Original getan hat: Die "Lust for Life" ist noch da. Und doch ist das Leben verdammt schwierig geworden.


Bob, der Streuner

USA, 2016, Spielfilm, 103 min,

Regie: Roger Spottiswoode, mit Luke Treadaway, Ruta Gedmintas

Die berühmteste Straßenkatze der Welt kommt endlich ins Kino: Bob, der Streuner ist da!
Das Letzte was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als es eines Abends in seiner Wohnung scheppert, steht da nicht wie vermutet ein Einbrecher in der Küche, sondern ein roter ausgehungerter Kater, der wie sein tierisches Ebenbild aussieht. Obwohl knapp bei Kasse beschließt er, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde und James findet Dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben....


Mein Blind Date mit dem Leben

Deutschland, 2016, Spielfilm, 111 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Marc Rothemund, mit Kostja Ullmann, Jakob Matschenz

Eine aufregende Karriere im Luxus-Hotel – das ist der langgehegte Traum von Saliya. Doch für jemanden, der fast blind ist, könnte nichts unwahrscheinlicher sein: Aber seinen Traum aufzugeben, kommt nicht in Frage, und so schickt Saliya eine Bewerbung an ein 5-Sterne-Hotel – ohne sein Handicap zu erwähnen. Überraschenderweise funktioniert der Bluff aber tatsächlich und er bekommt eine Stelle in einem Luxus-Hotel in München. Niemand ahnt etwas von seinem Geheimnis, nur sein Freund Max erkennt bald, was es mit Saliya auf sich hat und hilft ihm, jede noch so schwierige Lage zu bewältigen. Wenn alle anderen Feierabend machen, übt Saliya bis in die Nacht die für seine Kollegen einfachsten Handgriffe, bis er sie „blind“ beherrscht. Doch als er sich in Laura verliebt und durch sie in eine unvorhergesehene Situation gebracht wird, scheint alles, was er sich vorgenommen hat, zusehends aus den Fugen zu geraten.

Basierend auf wahren Erlebnissen schrieben die Autoren das Drehbuch für die warmherzige Komödie, in der die beeindruckende Geschichte von Saliya Kahawatte erzählt wird, der als Jugendlicher sein Augenlicht verlor, aber sich seine Träume und den Blick für das Wesentliche bewahrt hat.


Neruda

Chile, Argentinien 2016, Spielfilm, 108 min, ab 12 Jahren

Regie: Pablo Larrain, mit Luis Gnecco,c Gael Garcia Bernal

Kein typisches Biopic, sondern ein stilisierter schräger Trip zwischen Geschichte und Fiktion ist Pablo Larrains in Cannes präsentierter Film über den verehrten Dichter und Politiker Pablo Neruda.

In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, weltberühmter Dichter, Kommunist und Lebemann, den Präsident Videla des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Zur Fahndung ausgeschrieben, taucht er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Delia del Carril unter, mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung des „Canto General“.

Während die Kampfgedichte des Canto General in handgetippten Abschriften unter den Arbeitern und Bewohnern der Armenviertel kursieren, heftet sich der melancholische Polizist Óscar Peluchonneau an die Fersen des verhassten roten Dichters, dessen Faszination und Poesie er sich dennoch nicht entziehen kann. Peluchonneau ist fest entschlossen, die Hauptrolle in diesem Spektakel zu übernehmen. Doch wohin er auch kommt – Neruda ist nicht zu fassen.


Die Frau im Mond – Erinnerungen an die Liebe

Frankreich 2016, Spielfilm, 121 min, ab 6 Jahren

Regie: Nicole Garcia, mit Marion Cotillard, Louis Garrel, Axel Brendemühl

Frankreich, Anfang der vierziger Jahre. Gabrielle ist von der Sehnsucht erfüllt, die große Liebe zu erfahren. Doch mit ihren glühenden Liebesbriefen vertreibt die leidenschaftliche Bauerntochter jeden Verehrer. Erst nach Jahren in einer unglücklichen Vernunftehe scheint ihr ein spätes Glück gegönnt...

Eine Liebeserklärung an das ganz große Gefühl und an das Leben, nach dem internationalen Bestseller „Die Frau im Mond“ von Milena Agus, der von Elke Heidenreich mit den Worten „Geweint, glücklich gewesen (…). Wunderbar!“ beschrieben wurde. Herausragend besetzt mit der umwerfenden Oscarpreisträgerin Marion Cotillard .

 

Der Hundertjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Schweden 2016, Spielfilm, 108 min,

Regie: Felix Hergren, mit Robert Gustafsson, Iwar Wiklander

Er ist wieder da. Ein Jahr älter, aber immer noch putzmunter.
Allan Karlsson (Robert Gustafsson) und sein Kumpel Julius Jonsson (Iwar Wiklander) haben sich gut in ihrem Leben auf Bali eingerichtet. Inzwischen bringt Allan es auf stattliche 101 Lebensjahre. Das Entspannen und Schlürfen der einheimischen Erfrischungsgetränke auf der traumhaften Insel kann aber auf Dauer selbst der größte Faulenzer nicht lange aushalten. So begibt sich der rastlose Rentner auf ein neues Abenteuer, bei dem er auf rachsüchtige Gangster, die CIA und alte Bekannte aus Russland trifft.


Madame Christine

Frankreich 20165, Komödie, 103 min

Regie: Alxandra Leclère, mit Karin Viard, Didier Bourdon

"Willkommen bei den Hartmanns" lässt grüßen bei der französischen Gesellschaftskomödie um ein reiches Pariser Ehepaar, dass gezwungen ist, seine großzügige Nobelwohnung mit bedürftigen Mitbürgern zu teilen.Christine Dubreuil (Karin Viard) und ihre Familie gehören zur gut betuchten Pariser Oberschicht: Nichts stört die gutbürgerliche Idylle ihrer knapp 300 m2 großen Traumwohnung in der prachtvollen Rue du Cherche-Midi.
Als jedoch Dauerfrost und Minusgrade Frankreich wochenlang einfrieren lassen, haben Christine und Pierre plötzlich ganz andere Probleme: Denn da die Regierung dringend Wohnraum für Obdachlose und finanziell minder bemittelte Bürger finden muss, um sie vor dem Kältetod zu bewahren, beschlagnahmt sie kurzerhand alle Wohnungen, die zu wenige Bewohner aufweisen und teilt ihnen neue, ärmere Mitbewohner zu.


Augenblicke

Kurzfilmrolle

Unterhaltsam und besinnlich, liebenswürdig und gelegentlich ein bisschen böse: Kurzfilme dauern nur wenige Augenblicke. Und doch erzählen sie bewegende, manchmal erstaunliche Geschichten, stellen unbequeme Fragen, verblüffen unsere Wahrnehmung – und lenken unseren Blick auf existenzielle Fragen und soziale Themen.

Augenblicke 2017 bietet elf Kurzfilme, die es in sich haben.


Wild Plants

Schweiz, Deutschland 2016, Dokumentarfilm, 113 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Nicolas Humbert

'Wild Plants' sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.
'Wild Plants' sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.
'Wild Plants' ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.
In 'Wild Plants' begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt: Zu den 'Urban Gardeners' im zusammengebrochenen Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge, zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und zu der innovativen Landbau-Kooperative der 'Jardins de Cocagne' in Genf.


Elle

Frankreich, Deutschland 2016, Spielfilm, 130 min, ab 16 Jahren

Regie: Paul Verhoeven, mit Iabelle Huppert, Laurent Lafitte

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven nach mehr als 15 Jahren zum Genrefilm zurückgekehrt - und hat für ELLE nach einer gefeierten Weltpremiere in Cannes, die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Rape-Revenge-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet.

Das verdankt Verhoeven nicht zuletzt Isabelle Huppert, die einer fast unmöglichen Rolle absolute Glaubwürdigkeit verleiht. Sie spielt die knallharte Geschäftsfrau Michèle, die gleich zu Beginn des Films von einem maskierten Mann in ihrem Haus brutal vergewaltigt wird. Doch scheint sie das nicht sonderlich aus der Bahn zu werfen: Warum geht sie nicht zur Polizei? Wer ist der Angreifer? Ist er Teil eines Spiels, einer sexuellen Fantasie? Die Antworten werden jeden Zuschauer überraschen.

Grundlage für das Drehbuch war der preisgekrönte Roman "Oh..." von Philippe Djian.


Taxi Lisboa

Deutschland, 2016, Spielfilm, 103 min,

Regie: Wolf Gaudlitz

… und er fährt und fährt …Augusto Macedo

war der älteste Taxifahrer der Welt und bleibt doch genauso unsterblich, wie seine zauberhafte Stadt Lissabon. Ein glücklicher Umstand, der durch einen zwischen 1994 und 1995 gedrehten Film geschaffen wurde; ein Film der aus dem Rahmen seiner gewohnten Deutungsmöglichkeiten fiel. Keine Dokumentation, kein Spielfilm. Aber … eine dokumentarische Fiktion mit durchinszenierter phantasievoller Spielhandlung. Das MoMA in New York kaufte den Film 1997 als Kunstwerk für seine Kinemathek. Allein in Deutschland und der Schweiz lief der Film über Jahre in den Programmkinos.

Taxi Lisboa, ein Filmklassiker von Wolf Gaudlitz, wurde 1996 in der Süddeutschen Zeitung von dem uns unvergessenen Kritiker Peter Buchka wie folgt gewürdigt:

Wolf Gaudlitz, dieser Einzelgänger im europäischen Film, hat etwas anderes im Sinn als eine Erzählung. Taxi Lisboa ist ein poetisches Kaleidoskop, ein Stück Heimat am Rande Europas ... ungewöhnlich, poetisch und vor allem: liebenswert!“


Bauer unser

Österreich 2016, Dokumentation, 92 min, ohne Altersbeschr,

Regie: Robert Schabus

BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: "Hey, es geht ja auch ganz anders!"

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: "Bauer unser". Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon WE FEED THE WORLD und MORE THAN HONEY sehr erfolgreich in die Kinos gebracht hat.


Lommbock

Deutschland 2017, Komödie, 106 min, ab 12 Jahren

Regie: Christian Zübert, mit Moritz Bleibtreu, Lucas Gregorowicz

15 Jahre sind vergangen seitdem Stefan seiner Heimatstadt Würzburg den Rücken gekehrt hat. Eigentlich wollte er sich den Wunschtraum erfüllen, in der Karibik eine Strandbar zu eröffnen. Stattdessen hat er Karriere gemacht und steht nun in Dubai kurz davor, die toughe Geschäftsfrau Yasemin zu heiraten, deren Vater einer der einflussreichsten Männer der Emirate ist. Allerdings braucht er dafür noch seine Geburtsurkunde, die er sich in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder raus. Denkt sich Stefan. Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai wieder, mit dem er damals den Cannabis-Pizzalieferservice "Lammbock" betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Kleinfamilie und schlägt sich mit einem neuen Asia-Lieferservice durch, den er "Lommbock" nennt. Mit einem gemeinsamen Joint beginnen ungeahnte Probleme. Und auf einmal fliegt den beiden ihr Leben, wie sie es kennen, gehörig um die Ohren: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert...


Moonlight

USA, 2016, Spielfilm, 111 min, ab 16 Jahren

Regie: Barry Jenkins, mit Maharshala Ali, Naomie Harris

Chiron wächst im Armenviertel in Miami auf. Als Junge findet er Zuneigung eher beim örtlichen Drogenboss und dessen Frau als zuhause bei seiner Crack-süchtigen Mutter. In der Pubertät erlebt er mit seinem Jugendfreund Kevin eine ungekannte körperliche Intimität. Jahre später ist Chiron ins kriminelle Milieu abgerutscht. Seine mühsam antrainierten Muskeln trägt er wie einen Panzer vor sich her, unter dem er nicht nur seine Homosexualität sondern auch sämtliche Gefühle versteckt. Bis sich eines Tages Kevin wieder bei ihm meldet.

Herausragender US-Indie nach dem autobiografisch geprägtem Theaterstück "In Moonlight Black Boys Look Blue". Barry Jenkins schildert in seinem zweiten Spielfilm in Form einer wahrhaftigen und eindringlichen Charakterstudie den Werdegang eines schwarzen und schwulen Jugendlichen fernab von Coming-of-Age- oder Coming-Out-Klischees. Trotz der melancholischen Grundstimmung erzählt er seine Geschichte mit Leichtigkeit und Frische.


Die Gabe zu heilen

Deutschland 2016, Dokumentation

Regie: Andreas Geiger

DIE GABE ZU HEILEN erzählt die Geschichte von Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können. Fünf charismatische Heiler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lassen den Zuschauer teilhaben an der Suche nach versteckten Ursachen und bei der Anwendung von überliefertem Heilwissen. Mit ihrer sinnlichen und übersinnlichen Begabung therapieren sie seelische und körperliche Krankheiten, bei denen die klassische Medizin oft schon aufgegeben hat.

Der Film zeigt, wie diese althergebrachten, obskur wirkenden Methoden eine perfekte Ergänzung zur klassischen Schulmedizin sein könnten.

 

 

 

April 2017

 


Wilde Maus

Österreich, Deutschland 2016, Komödie, 103 min, ab 12 Jahren

Regie: Josef Hader, mit Josef Hader, Pia Hierzegger

Josef Hader beschert dem Wettbewerb der Berlinale eine wunderbare Tragikomödie. Hader spielt Georg, der von seinem Piefkechef ) gefeuert wird und dessen junge Kollegin seine Termine bei den anspruchsvollen klassischen Konzerten der Stadt übernimmt. Dann setzt ihn auch noch seine Frau , der er nichts vom Jobverlust erzählt, unter Druck, sie will doch noch Mutter werden bevor es zu spät für sie ist . Einen Schicksalsgenossen und bald auch Freund findet Georg in Erich, den er in der Praterbimmelbahn kennengelernt hat und für dessen Rausschmiss er quasi verantwortlich ist. Erich schlägt ihm vor, die "Wilde Maus" zu übernehmen. Außer der höchst gelungenen Komik und sehr witzigen Szenen, wie der missglückte Selbstmordversuch im Schnee oder die Versöhnung im Auto, kann das Regiedebüt auch mit schöner Optik aufwarten ohne Postkartenklischees zu bemühen. Ein großer, intelligenter Spaß, der das hiesige Zeitgefühl spiegelt.



Lion- Der lange Weg nach Hause

Australien, Großbritannien 2016, Spielfilm, 120 min, ab 12 Jahren

Regie: Garth Davis, mit Rooney Mara, Nicole Kidman, Dev Patel

Der fünfjährige Saroo schläft in einem Zug ein und wacht in Kalkutta auf, wo er nach einer Odyssee im Waisenhaus landet und schließlich von einem australischen Paar adoptiert wird. Jahre später lebt er glücklich mit seiner Freundin in Melbourne, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Und er versucht auf Google Earth seinen Heimatort zu finden.

Mitreißendes, für sechs Oscar nominiertes Drama nach einer wahren Bestseller-Geschichte um einen aus Indien stammenden jungen Mann, der von einem australischen Ehepaar adoptiert wurde und sich auf die Suche nach seiner biologischen Familie in Indien macht. Regisseur Garth Davis wurde von der Directors Guild als bester Regiedebütant prämiert.





Moonlight

USA, 2016, Spielfilm, 111 min, ab 16 Jahren

Regie: Barry Jenkins, mit Maharshala Ali, Naomie Harris

Chiron wächst im Armenviertel in Miami auf. Als Junge findet er Zuneigung eher beim örtlichen Drogenboss und dessen Frau als zuhause bei seiner Crack-süchtigen Mutter. In der Pubertät erlebt er mit seinem Jugendfreund Kevin eine ungekannte körperliche Intimität. Jahre später ist Chiron ins kriminelle Milieu abgerutscht. Seine mühsam antrainierten Muskeln trägt er wie einen Panzer vor sich her, unter dem er nicht nur seine Homosexualität sondern auch sämtliche Gefühle versteckt. Bis sich eines Tages Kevin wieder bei ihm meldet.

Herausragender US-Indie nach dem autobiografisch geprägtem Theaterstück "In Moonlight Black Boys Look Blue". Barry Jenkins schildert in seinem zweiten Spielfilm in Form einer wahrhaftigen und eindringlichen Charakterstudie den Werdegang eines schwarzen und schwulen Jugendlichen fernab von Coming-of-Age- oder Coming-Out-Klischees. Trotz der melancholischen Grundstimmung erzählt er seine Geschichte mit Leichtigkeit und Frische.





Die Schöne und das Biest

USA, 2017, Spielfilm, 130 min, ab 6 Jahren

Regie: Bill Condon, mit Emma Watson, Dan Stevens

Die ebenso hübsche wie kluge Belle lebt ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings gestört wird. Doch als ihr Vater auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers gerät, rettet sie ihn, indem sie sich an seiner statt als Gefangene anbietet und das Schloss des Ungeheuers betritt, das ebenso wie sein Besitzer verzaubert wurde.

Live-Action-Neuverfilmung des Märchenklassikers. Für das zauberhafte Update mit Emma Watson als "Schöne" lieferte Komponist Alan Menken auch neue Songs.





A United Kingdom

Großbritannien, 2006, Spielfilm, 11 min

Regie: Amma Asante, mit David Oyelowo, Rosamund Pike

In den späten Vierzigerjahren lernt Seretse Khama, Prinz eines Stammes in Bechuanaland, dem späteren Botswana, bei einem Besuch in London die weiße Büroangestellte Ruth Williams kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Ihre Heiratspläne stoßen sowohl in England wie auch in Seretses Heimat auf massiven Widerstand, teils aus Rassismus, teils aus Unverständnis, teils aber auch, weil sie politisch inopportun ist. Nun müssen die beiden entscheiden, ob ihre Liebe so groß ist, sie auch gegen Widerstände zu leben.

Auf der unglaublichen wahren Geschichte des ersten Präsidenten von Botswana und seiner Liebe zu einer weißen Britin basiert dieses Melodram, das Amma Asante geschickt wie ein Disney-Märchen erzählt, ohne die politischen Dimensionen aus den Augen zu verlieren. David Oyelowo und Rosamund Pike sind perfekt besetzt als Prinz und Prinzessin, die in der realen Welt als gemischtfarbiges Paar zahlreiche Hindernisse überwinden müssen, um glücklich werden zu können.





Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich, 2016, Komödie, 94 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Julien Rambaldi, mit Marc Ziegler, Aïssa Maïga, Kamini Zantoko

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...





Die andere Seite der Hoffnung

Finnland 2016, Spielfilm, 98min

Regie: Aki Kaurismäki,mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen

Der syrische Flüchtling Khaled landet nach einer Odyssee, bei der er seine Schwester verloren hat, in Helsinki. Er beantragt Asyl, doch in Aleppo seien die Zustände laut finnischer Behörden doch nicht so schlimm. Er soll abgeschoben werden und flüchtet aus dem Heim. Er landet im Hinterhof einer Gaststätte, die der ehemalige Hemdenverkäufer Wikström übernommen hat. Die beiden prügeln sich. Doch Wikström lässt Khaled in seinem ehemaligen Lager wohnen und im Restaurant mitarbeiten.

Märchenhafte Tragikomödie mit humanistischer Botschaft des finnischen Meisterfilmemachers Aki Kaurismäki, der dafür bei der Berlinale 2017 den Regiebären gewann. Bands, Radio und Jukebox sorgen mit finnischem Tango, Schlager, Folk und Blues für die Untermalung der melancholisch-lakonischen, warmherzig und mit viel trockenen Humor erzählten Geschichte.





Nichts zu verschenken

Frankreich 2016, Komödie, 90 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Fred Cavayé, mit Dany Boom, Laurence Arne

François Gautier ist ein wunderbarer Geigenspieler, aber ein notorischer Geizhals. Geld ausgeben verursacht bei ihm Panikattacken. Eines Tages sieht er sich nicht nur mit einer 16-jährige Tochter konfrontiert, von der er nichts wusste und die plötzlich vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht, sondern auch noch mit der Zuneigung der neuen Cellistin. Ungeahnte Ausgaben kommen auf ihn zu, eine Einladung zum Dinner ist da noch gar nichts.

Komödie mit Komödienstar Dany Boon ("Willkommen bei den Sch'tis"), der nach einem "Super Hypochonder" nun als Geizhals sein komisches Talent ausspielen kann.





Bailey – Ein Freund fürs Leben

USA 2017, Komödie, 101 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Lasse Hallström, mit Dennis Quaid, Britt Robertson

Eine unterhaltssame Familienkomödie, lustig, rührend und sie offenbart eine ganz neue Weltsicht: Lasse Hallström lässt uns alle durch Baileys Hundeaugen blicken und erzählt von dessen langer Reise zurück zu seinem Seelen-Menschen. Ich freue mich tierisch, bei diesem Film mitzumachen.“ - Florian David Fitz

Der berührende Familienfilm wird ganz aus der Perspektive des Hundes erzählt. Basierend auf dem Bestsellerroman “Ich gehöre zu dir” von W. Bruce Cameron inszeniert Regisseur Lasse Hallström die gefühlvolle Geschichte des treuen Hundes Bailey, der den Sinn seiner eigenen Existenz im Leben der Menschen findet, denen er das Lachen und die Liebe nahebringt.





Der Himmel wird warten

Frankreich 2016, Spielfilm, 105 min, ab 12 Jahren

Regie: Marie-Castille Mention-Schaar, mit Noémie Merlant, Naomi Armanger

Sylvie lebt allein mit ihrer Tochter Mélanie. Sie verbringen viel Zeit miteinander und Sylvie ist stolz auf das enge Verhältnis, das sie zu ihrer Tochter hat, dass sie reden können über Schule, Jungs, Klamotten. Doch eines Tages ist Mélanie verschwunden und Sylvie auf halbem Weg nach Syrien, um sie zu suchen.

Catherine und Samir sind die stolzen Eltern der 17-jährigen Sonia, sie sind eine glückliche Familie, die gemeinsam den Alltag meistert. Gerade zurück aus den Sommerferien, wird ihr Haus eines Nachts von der Polizei gestürmt und Sonia unter Arrest gestellt. Um ihrer Familie einen Platz im Paradies zu sichern, hat sich Sonia dem Dschihad angeschlossen, bereit für einen Anschlag in ihrem Heimatland. Catherine und Sylvie sind tief erschüttert davon, wie fremd ihre Töchter ihnen so ganz im Stillen geworden sind. Doch sie sind bereit, alles zu tun, um sie wieder zurückzubekommen.

Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar erzählt mit großer Kraft, Ehrlichkeit und Authentizität von den stillen Gräben, die zwischen uns liegen können, aber auch von der Chance, die in der Familie liegt. DER HIMMEL WIRD WARTEN ist ein mit viel Feingefühl gezeichnetes Generationenporträt, voller Mut, und voller Hoffnung.





Una und Ray

Großbritannien, USA 2016, Spielfilm, 94 min, ab 12 Jahren

Regie: Benedict Andrew, mit Rooney Mara, ben Mendelsohn

Una ist eine junge Frau, die den Kompass im Leben verloren hat. Bis sie eines Tages ein Foto von einem Mann in der Zeitung sieht, den sie früher einmal kannte. Völlig unvermittelt taucht Una in der Arbeit von diesem Ray auf. Damit reißt sie alte Wunden auf, die es Ray unmöglich machen, sein Leben so weiterzuführen wie bisher: Der Mann und die wesentlich jüngere Frau sind nun gezwungen, ein düsteres Geheimnis aus einer gemeinsamen Vergangenheit zu konfrontieren, was die Beiden an ihre Grenzen führt.

Basierend auf dem Theaterstück Blackbird von David Harrower realisierte Theaterass Benedict Andrews ein beachtliches Regiedebüt, einen düsteren, Tabus verletzenden Thriller über zwei Menschen und deren Geheimnis in ihrer Vergangenheit. Wie man es von ihnen erwarten darf, sind Rooney Mara und Ben Mendelsohn außergewöhnlich gut und überaus mutig in Rollen, die ihnen alles abverlangen.





Unter aller Augen

Deutschland 2017, Dokumentation, 94 min, ab 12 Jahren

Regie: Claudia Schmid

Asien, Afrika, Europa – in Benin, in Bangladesch, in der DR Kongo, aber auch mitten in Deutschland: Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. „Unter aller Augen“ taucht ein in die Lebenswelt von Frauen, die schlimmster Gewalt ausgesetzt waren und die sich frei gekämpft haben. Sie erzählen von der Gewalt, die ihnen angetan wurde, ihrem Kampf ums Überleben, ihren Ängsten und Hoffnungen und ihren aktuellen Versuchen, ein neues Leben jenseits der Gewalt aufzubauen. Sie haben Initiative ergriffen, sich trotz großer Gefahr zur Wehr gesetzt. Der Film macht deutlich, wie Gewalt funktioniert. Vor dem Hintergrund verschiedener Kulturen, Lebensweisen, gesellschaftlicher Systeme werden die Mechanismen und Strukturen von Gewalt und Macht gegen Frauen in ihrer universellen Parallelität durchleuchtet und die Ursachen sichtbar.



Dancing Beethoven

Schweiz, Spanien 2016, Dokumentarfilm, 79 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Arantxa Aguirre, mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Dirigent: Zubin Mehta

Das weltberühmte Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie.
In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert. „Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte.
In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.
Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert.



Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Schweden 2016, Spielfilm, 108 min,

Regie: Felix Hergren, mit Robert Gustafsson, Iwar Wiklander

Er ist wieder da. Ein Jahr älter, aber immer noch putzmunter.

Allan Karlsson (Robert Gustafsson) und sein Kumpel Julius Jonsson (Iwar Wiklander) haben sich gut in ihrem Leben auf Bali eingerichtet. Inzwischen bringt Allan es auf stattliche 101 Lebensjahre. Das Entspannen und Schlürfen der einheimischen Erfrischungsgetränke auf der traumhaften Insel kann aber auf Dauer selbst der größte Faulenzer nicht lange aushalten. So begibt sich der rastlose Rentner auf ein neues Abenteuer, bei dem er auf rachsüchtige Gangster, die CIA und alte Bekannte aus Russland trifft.



Lommbock

Deutschland 2017, Komödie, 106 min, ab 12 Jahren

Regie: Christian Zübert, mit Moritz Bleibtreu, Lucas Gregorowicz

15 Jahre sind vergangen seitdem Stefan seiner Heimatstadt Würzburg den Rücken gekehrt hat. Eigentlich wollte er sich den Wunschtraum erfüllen, in der Karibik eine Strandbar zu eröffnen. Stattdessen hat er Karriere gemacht und steht nun in Dubai kurz davor, die toughe Geschäftsfrau Yasemin zu heiraten, deren Vater einer der einflussreichsten Männer der Emirate ist. Allerdings braucht er dafür noch seine Geburtsurkunde, die er sich in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder raus. Denkt sich Stefan. Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai wieder, mit dem er damals den Cannabis-Pizzalieferservice "Lammbock" betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Kleinfamilie und schlägt sich mit einem neuen Asia-Lieferservice durch, den er "Lommbock" nennt. Mit einem gemeinsamen Joint beginnen ungeahnte Probleme. Und auf einmal fliegt den beiden ihr Leben, wie sie es kennen, gehörig um die Ohren: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert...