Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 22.09.2017

Kedi - Von Katzen und Menschen

Türkei/USA 2016, Dokumentation, 79. Minuten, ohne Altersbeschränkung
Regie: Ceyda Torun
Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt - und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.


Tulpenfieber

Großbritannien, USA, Spielfilm, 105 min, ab 6 Jahren
Regie: Justin Chatwick, mit Alicia Vikander, Christoph Waltz, Dane Haan
Im Amsterdam des 17. Jahrhunderts heiratet die junge Waise Sophie den älteren, reichen Kaufmann Cornelius, um nicht in Armut zu verfallen. Als Cornelius den jungen Künstler Jan mit einem Porträt beauftragt und in sein Haus bestellt, verlieben sich die beiden jungen Leute auf Anhieb. Doch Jan ist mittellos. Und um aus Amsterdam zu fliehen und eine gemeinsame Zukunft möglich zu machen, brauchen die beiden Geld, viel Geld. Sie versuchen es über Spekulation mit Tulpen auf zu treiben.


Der Stern von Indien

Großbritannien 2017, Spielfilm, 107 min, ab 6 Jahren
Regie: Gurinder Chadha, mit Hugh Bonville, Gilian Anderson
Lord Mountbatten und seine Frau Edwina kommen nach Indien um einen möglichst reibungsfreien Übergang der Kolonie in die Unabhängigkeit zu ermöglichen. Doch sie sehen sich mit Problemen konfrontiert, die sie nicht lösen können. Jeet Kumar kommt neu als persönlicher Diener des Viizekönigs in den Palast. Unter den Angestellten findet er seine Jugendfreundin Aalia Noor wieder, doch sie ist Muslima, ist einem anderen versprochen und wehrt seine Avancen ab.
Historisches Drama um die Unabhängigkeit und Teilung Indiens 1947 von Gurinder Chadha, die anhand privater Schicksale die Zerrissenheit und Probleme von Indien und Pakistan im Mikrokosmos des Palastes schildert. Eine bewegende Geschichtslektion, die auch Archivmaterial mit einbaut und auf eine sympathische Besetzung mit u.a. den Serienstars Hugh Bonevile und Gillian Anderson bauen kann.


Maria Mafiosi

Deutschland 2016, Komödie, 93 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Jule Ronstedt, mit Lisa Maria Potthoff, Serkan Kaya, Monika Gruber
Amore, Pasta, Pizza und bald noch ein Bambino. Maria Moosandl (Lisa Maria Potthoff) hat alles im Griff. Denkt die 32jährige hochschwangere Polizistin im oberbayerischen Landsberg am Lech. Sie trifft sich zwar immer noch verstohlen mit ihrem Rocco (Serkan Kaya), dessen Vater Silvio Pacelli (Tommaso Ragno) die ortsansässige Pizzeria „Il Paradiso“ betreibt. Doch demnächst will sie das Geheimnis lüften und ihrem Vater Jürgen (Alexander Held), dem hiesigen Polizeichef, die freudige Nachricht präsentieren. Was sie nicht ahnt, wie sehr der „Pacelli-Clan“ in mafiöse Machenschaften verstrickt ist.
Skurril-abgründige Krimikomödie mit waschechtem bayerischem Lokalkolorit und herrlichem Timing   Hauptdarstellerin Lisa Maria Potthof bringt die starke, witzige Frauenfigur überzeugend auf die Leinwand. Die turbulente Komödie bietet sie vergnügliche Kinokost. Stephan Zinner aus Trostberg glänzt in einer Nebenrolle.


Der Wein und der Wind

Frankreich 2017, Spielfilm, 114 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Cédric Klapisch, mit Pio Marmaj, Ana Girandot,
Jean kehrt nach zehn Jahren, in denen er die Welt erkundet hat, zum Weingut seiner Eltern im Burgund zurück. Seit der Vater schwer krank ist, versuchen seine Geschwister Juliette und Jérémie, alles am Laufen zu halten. Jérémie ist wütend, dass Jean damals einfach abgehauen ist. Als ihr Vater stirbt, muss sich Jean endgültig entscheiden, ob er bleiben und sein Erbe annehmen will oder wieder flüchten soll.
Sympathisches Drama mit nostalgischen und auch humorvollen Untertönen, in dem sich der mit den "L' auberge espagnole"-Filmen erfolgreiche Cédric Klapisch auf die Beziehung dreier Geschwister vor der wunderbaren Kulisse der wechselnden Jahreszeiten in einem Weingebiet konzentriert. Pio Marmai, Ana Girardot und Francois Civil geben die sehr unterschiedlichen Geschwister, die sich zusammenraufen, in der klassisch, auch mit Rückblenden und Off-Stimme erzählten Geschichte.


Die Migrantigen

Österreich 2017, Spielfilm, 99 mkin, ab 12 Jahren
Regie: Arman T. Riahi, mit Aleksander Petrovic, Daniela Zacherl
Eine lockere, bissige Komödie zum Thema Migranten bzw. Vorurteile über sie liefert Arman T. Riahi mit "Die Migrantigen", der im österreichischen Kino nach elf Wochen rund 500.000 Euro einspielte und zum kleinen Hit avancierte.
Die beiden Hauptdarstellern Faris Rahoma und Aleksandar Petrovi , die auch am Drehbuch mitwirkten, spielen die Wiener Kumpels Benny und Marko. Benny würde gerne ein De Niro oder Pacino werden, bekommt aber nur Rollen wie Taxifahrer Omar angeboten (von Josef Hader in einer pointierten Nebenrolle) und lebt bei seiner Mutter.  Köstliche Szenen mit ebensolchen Dialogen und Situtionen ergeben sich hier. Schließlich wird auch noch Freundeskreis und Putzfrau animiert, beim Schauspiel mit zu machen. Doch aus dem Spaß wird bald Ernst. Riahi spielt gekonnt, lakonisch und mit Wiener Schmäh mit Klischees, rückt omnipräsente Vorurteile ins Bewusstsein. Aus der bissigen, fein beobachteten Komödie wird Drama und Medienkritik bevor sie verspielt mit einer kleinen "Mission: Impossible"-Einlage zum versöhnlichen und politisch korrekten Ende kommt. Beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und in Nashville wurde "Die Migrantigen" mit Publikumspreis prämiert.


Barfuß in Paris

Frankreich , Belgien 2017, Komödie, 83 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Dominique Abel, mit Fiona Gordon, Emanuelle Riva
Fiona hat ihre Tante Martha Jahrzehnte nicht gesehen. Martha hat ihr Dorf im einsamen Norden Kanadas verlassen und ihr Glück in Paris gesucht. Eines Tages erhält Fiona einen verwirrten Brief ihrer Tante aus dem sie schließt, dass ihre Tante in ein Altersheim gebracht werden soll, weil sie nicht mehr alleine klar kommt. Fiona reist nach Paris um ihrer Tante zu helfen. Als Fiona in Paris ankommt ist Martha verschwunden. Fiona macht sich in der fremden Großstadt auf die Suche nach ihr, dabei trifft sie immer wieder den Obdachlosen Dom, der sich in Fiona verliebt und ihr folgt.

Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva (Martha), die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen.


On the Milky Road

Serbien, Mexiko2017, Spielfilm, 125 min, ab 16 Jahren
Regie: Emir Kusturica, mit Monica Bellucci, Sloboda Micalovic
Milchmann Kosta  passiert Tag für Tag auf seinem Esel die Frontlinie des Bürgerkriegs. Die schöne wie gelenkige Milena hat Kosta als Bräutigam erwählt und ist zwischen ihren Turnübungen zu Musik von Irene Cara emsig mit den Vorbereitungen für die Hochzeit beschäftigt. Diese soll als Doppelhochzeit stattfinden, denn für ihren Bruder Zaga  - ein aus Afghanistan einäugig zurückgekehrter Kriegsheld - wurde eine geheimnisvolle Italienerin (Monica Bellucci) als Braut besorgt. Als Kosta die Zukünftige seines Schwagers in spe zum ersten Mal sieht, verliebt er sich Hals über Kopf. …...
Die devoten Liebenden begeben sich auf eine halsbrecherische Flucht durchs Land und erleben dabei einen Haufen fantastischer Abenteuer.

Basierend auf "drei wahren Geschichten und jeder Menge Fantasie" erzählt Emir Kusturica (SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER) in opulenten Bildern und natürlich mit viel Musik ein wahnwitziges Märchen vom Ausbruch zweier Liebenden. Die Hauptrolle an der Seite der wie immer umwerfenden Monica Bellucci spielt Kusturica gleich selbst. Zwischen burlesken Gestalten und rauschenden Festen im Balkan-Beat findet Kusturica mit Karacho zu alter Form zurück.


Weit

Die Geschichte von einem Weg um die Welt
Deutschland 2017, Dokumentation, 130 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Patrick Allgaier, Gwendoline Weisser
Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.

Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.


Ein Kuss von Beatrice

Frankreich 2017, Drama, 117min, ab 6 Jahre
Regie: Martin Provost, mit Catherine Deneuve, Catherine Frot
Claire ist Hebamme und geht ganz in ihrem Beruf auf, sie denkt immer an andere, ihre Patientinnen, ihren Sohn usw. und vergisst dabei ihre eigenen Bedürfnisse. Da tritt nach 30 Jahren Abwesenheit plötzlich die ehemalige Geliebten ihres Vaters, Béatrice, eine Bonvivante, in ihr Leben und fördert verdrängte Erinnerungen an den Vater, der Selbstmord beging, zu Tage. Béatrice, die Ihr Leben nach Lust und Laune gestaltete, ist todkrank und will noch alles regeln - und geht Claire dabei ziemlich auf die Nerven.
Tragikomödie über eine sich langsam anbahnende Freundschaft zweier unterschiedlicher Frauen, die von Regisseur Martin Provost ganz auf die beiden Stars des französischen Kinos, Catherine Deneuve und Catherine Frot, zugeschnitten wurde. Er stellte schon im vielfach prämierten "Séraphine" und in "Violette" Frauenfiguren ins Zentrum. Auch Belgiens Olivier Gourmet kann in der warmherzigen, auch komischen und romantischen, klassisch erzählten Geschichte für Bestager überzeugen.


Der wunderbare Garten der Bella Brown

Großbritannien 2016, Drama/Komödie, 92. min, ohne Altersbeschränkung
Regie: Ed Herzog, mit Jessica Brown Findlay, Jeremy Irvine
Ein Zauber liegt über diesem Film: Bella  liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson
Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon . Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy  schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.
Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend


Die Göttliche Ordnung

Schweiz  2017, Komödie, o.A., ohne Altersbeschränkung
Regie: Petra Volpe, mit Rachel Braunschweig, Marta Zoffoli, Marie Leuenberger
Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!


Eine fantastische Frau - Una mujer fantastica

Chile, Deutschland, Spielfilm, 104 min, ab 12 Jahren
Regie: Sebastian Lelio, mit Daniela Vega, Francisco Reyes
Marina, die als Kellnerin arbeitet und abends als Sängerin auftritt, hieß früher einmal Daniel. Sie liebt den älteren, reichen Orlando, der nach einem schönen gemeinsamen Abend stirbt. Seine Familie, die er für Marina verlassen hat, ignoriert Marina nicht nur, sondern macht sie auch für Orlandos Tod verantwortlich. Sie verbietet ihr zur Beerdigung zu gehen. Sie beleidigen sie, Orlandos Sohn schlägt sie sogar. Doch sie lässt sich nicht davon abbringen, von Orlando Abschied zu nehmen.
Sebastián Lelio liefert nach seinem mit dem Silbernen Bären prämierten "Gloria" mit seinem ebenfalls bei der Berlinale prämierten "Una mujer fantastica" ein weiteres einfühlsames Porträt einer starken Frau. Er erzählt das von Komplizen Film koproduzierte Drama um Marina, die vorher Daniel hieß, sehr realistisch, baut aber vereinzelt fantastischen, poetische Elemente mit ein. So lässt er die Titelheldin sich schräg gegen den Wind stemmen und später sogar fliegen.


Walk with me

Großbritannien, Frankreich 2017, Dokumentation, 94 min, ohne Altersbeschr.Regie: Marc Francis, Max PughDie von Erzähler Benedict Cumberbatch begleitete Doku WALK WITH ME ist eine filmische Reise in die Welt der Achtsamkeit und des Meisters des Zen-Buddhismus Thich Nhat Hanh. Drei Jahre lang gewährte man den Filmemachern nie zuvor dagewesene Einblicke in eine Gemeinschaft, die all ihr Hab und Gut für ein klösterliches Leben im ländlichen Frankreich aufgegeben hat.WALK WITH ME gewährt erstmals einen Einblick in das tiefe Innere der Zen-Buddhismus-Gemeinschaft, deren Mitglieder all ihr Hab und Gut aufgegeben haben für ein Leben in Reinheit und für einen einzigen gemeinsamen Zweck: Ihr Leiden umzuwandeln und die Kunst der Achtsamkeit zu praktizieren, gemeinsam mit dem weltberühmten Gelehrten Thich Nhat Hanh.Drei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten, sowohl im ländlichen Frankreich als auch unterwegs in den USA. Dieser Film beleuchtet eine Gemeinschaft, die sich genauso mit existenziellen Fragen konfrontiert sieht wie mit der Alltag des Klosterlebens.