Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 24.04.2017

 

5 Frauen

Genres Drama, Thriller

Produktionsländer Deutschland, Frankreich

FSK ab 12 / 100 Min

Die fünf Freundinnen Marie (Anna König), Anna (Korinna Krauss), Stephanie (Julia Dietze), Nora (Kaya Marie Möller) und Ginette (Odine Johne), die sich bereits seit ihrer Jugendzeit kennen, verbringen wie jedes Jahr ein Wochenende in einem Häuschen in Südfrankreich. Doch so unbeschwert wie in den anderen Jahren verläuft der Kurzurlaub diesmal nicht. Nicht nur, dass die Spannungen unter den sehr unterschiedlichen Frauen immer deutlicher werden – während die eine freigeistig und selbstbestimmt ist, lebt eine andere ein streng reglementiertes Leben und legt kaum Gefühlsregungen an den Tag, wieder eine andere hat sich gerade von ihrem untreuen Mann getrennt und hat eine der Anwesenden als Ehebrecherin in Verdacht. Als dann auch noch ein Fremder in das Haus eindringt und die Frauen bedroht, spitzt sich die sowieso schon angespannte Situation lebensgefährlich zu...

 

 

DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE

von Nicole Scherg 2016

Dokumentation über den ungewöhnlichen Unternehmer Heinrich "Heini" Staudinger, der sich weniger für Kapital als für Leben interessiert und auch schon einmal die Finanzierung seiner Projekte über Crowdfounding sicher stellte. Doch ausgerechnet diese Form der Finanzierung brachte ihm eine Klage der Finanzmarktaufsicht ein.

 

Hirngespinster

 (1 Std. 33 Min.)

FSK ab 12 freigegeben

Die Dallingers sind eine Bilderbuchfamilie, hüten jedoch auch ein bedrückendes Geheimnis: Vater Hans (Tobias Moretti) führt Selbstgespräche, wird immer neurotischer und gerät gar in Konflikt mit der örtlichen Polizei, nachdem er die Satellitenschüssel eines Nachbarn demoliert hat. Aus diesem Grund muss sich Sohn Simon (Jonas Nay) um den Haushalt und seine kleine Schwester Maya (Ella Frey) kümmern. Eine schöne Abwechslung offenbart sich ihm in Person der selbstbewussten Verena (Hanna Plaß), die in Vorbereitung ihres Medizin-Studiums ein Praktikum im örtlichen Krankenhaus absolviert. Doch gerade als sich die beiden ein wenig näher kommen, muss Simon seinem Vater beistehen. Der hat die Elektriker, die die Satellitenschüssel am Nachbarshaus neu installieren wollten, mit einer Axt attackiert und wird deswegen in eine geschlossene Psychiatrie gesperrt. Die Diagnose der Ärzte lautet Schizophrenie. Simon ist besorgt um seinen Vater – und auch um sich selbst, denn das Risiko, die Krankheit ebenfalls zu bekommen, liegt bei zwanzig Prozent...

 


 

Lion- Der lange Weg nach Hause

Australien, Großbritannien 2016, Spielfilm, 120 min, ab 12 Jahren

Regie: Garth Davis, mit Rooney Mara, Nicole Kidman, Dev Patel

Der fünfjährige Saroo schläft in einem Zug ein und wacht in Kalkutta auf, wo er nach einer Odyssee im Waisenhaus landet und schließlich von einem australischen Paar adoptiert wird. Jahre später lebt er glücklich mit seiner Freundin in Melbourne, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Und er versucht auf Google Earth seinen Heimatort zu finden.

Mitreißendes, für sechs Oscar nominiertes Drama nach einer wahren Bestseller-Geschichte um einen aus Indien stammenden jungen Mann, der von einem australischen Ehepaar adoptiert wurde und sich auf die Suche nach seiner biologischen Familie in Indien macht. Regisseur Garth Davis wurde von der Directors Guild als bester Regiedebütant prämiert.

 

 

Die andere Seite der Hoffnung

Finnland 2016, Spielfilm, 98min

Regie: Aki Kaurismäki,mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen

Der syrische Flüchtling Khaled landet nach einer Odyssee, bei der er seine Schwester verloren hat, in Helsinki. Er beantragt Asyl, doch in Aleppo seien die Zustände laut finnischer Behörden doch nicht so schlimm. Er soll abgeschoben werden und flüchtet aus dem Heim. Er landet im Hinterhof einer Gaststätte, die der ehemalige Hemdenverkäufer Wikström übernommen hat. Die beiden prügeln sich. Doch Wikström lässt Khaled in seinem ehemaligen Lager wohnen und im Restaurant mitarbeiten.

Märchenhafte Tragikomödie mit humanistischer Botschaft des finnischen Meisterfilmemachers Aki Kaurismäki, der dafür bei der Berlinale 2017 den Regiebären gewann. Bands, Radio und Jukebox sorgen mit finnischem Tango, Schlager, Folk und Blues für die Untermalung der melancholisch-lakonischen, warmherzig und mit viel trockenen Humor erzählten Geschichte.


Dancing Beethoven

Schweiz, Spanien 2016, Dokumentarfilm, 79 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Arantxa Aguirre, mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Dirigent: Zubin Mehta

Das weltberühmte Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie.
In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert. „Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte.
In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.
Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert.

 

 

 

 

 

 

Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich, 2016, Komödie, 94 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Julien Rambaldi, mit Marc Ziegler, Aïssa Maïga, Kamini Zantoko
Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...
 

The Queen of Katwe

USA 2016, Spielfilm, 124 min, ohne Altersbeschr,
Regie : Mira Nair, mit Madina Nalwanga, David Oyelowo
QUEEN OF KATWE ist die wahre Geschichte eines jungen Mädchens von den Straßen des bäuerlich geprägten Ugandas. Deren Welt verändert sich schlagartig, als sie mit dem Schachspielen beginnt. Von Familie und Gemeinschaft unterstützt, verfolgt sie entschlossen ihren Traum, ein internationaler Schachprofi zu werden.

Gimme Danger

USA 2016, Dokumentarfilm, 108 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Jim Jarmusch, mit Iggy Pop, The Stoogees
Mitten in den 60er Jahren schlugen The Stooges mit ihrem gewaltigen und energischen Stil wie eine Bombe in die Musiklandschaft ein. Mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz hat die Band aus Ann Arbor, Michigan das Musikpublikum quasi überfallen und damit den Grundstein für das gelegt, was später gemeinhin als Punk und Alternative Rock bekannt wurde. Jim Jarmuschs GIMME DANGER ist die Chronik der Geschichte von The Stooges – eine der größten Geschichten des Rock’n’Roll.
Die Dokumentation wirft einen einzigartigen Blick auf die Erfolge und Misserfolge der Band und erzählt von Inspiration, dem harten Weg zu kommerziellem Erfolg und dem musikalischen Vermächtnis einer Band, die nicht nur musikalisch eine der wichtigsten ihrer Zeit war.

Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

USA  2017, Spielfilm, 133 min, ab 12 Jahren
Regie: Stuart Hazeldine, mit Sam Worthington, Octavia Spencer
Nach dem spurlosen Verschwinden seiner jüngsten Tochter Missy vor Jahren muss Mackenzie Allen Phillips davon ausgehen, dass das Mädchen tot ist. Ihre Spur verliert sich in einer Hütte unweit des Campingplatzes der Familie. Unvermittelt erhält Mack einen Brief, von dem er annimmt, Gott höchstpersönlich könne ihn abgeschickt haben: Er soll zu jener Hütte zurückkehren, wo Missy zu Tode gekommen sein könnte. Lange ringt er mit sich. Schließlich tritt er die Reise an und erlebt Wundersames.
 

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache in 3D

USA 2016, Spielfilm, 129 Min.
Regie: Espen Sandberg, Joachim Rønning, mit Jonny Depp, Kaya Scodelario
Fortsetzung der Abenteuerreihe die auf allen Ebenen neue Maßstäbe setzt.

A United Kingdom

Großbritannien, 2006, Spielfilm, 111 min
Regie: Amma Asante, mit David Oyelowo, Rosamund Pike
In den späten Vierzigerjahren lernt Seretse Khama, Prinz eines Stammes in Bechuanaland, dem späteren Botswana, bei einem Besuch in London die weiße Büroangestellte Ruth Williams kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Ihre Heiratspläne stoßen sowohl in England wie auch in Seretses Heimat auf massiven Widerstand, teils aus Rassismus, teils aus Unverständnis, teils aber auch, weil sie politisch inopportun ist. Nun müssen die beiden entscheiden, ob ihre Liebe so groß ist, sie auch gegen Widerstände zu leben.

Nichts zu verschenken

Frankreich 2016, Komödie, 90 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Fred Cavayé, mit Dany Boom, Laurence Arne
François Gautier ist ein wunderbarer Geigenspieler, aber ein notorischer Geizhals. Geld ausgeben verursacht bei ihm Panikattacken. Eines Tages sieht er sich nicht nur mit einer 16-jährige Tochter konfrontiert, von der er nichts wusste und die plötzlich vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht, sondern auch noch mit der Zuneigung der neuen Cellistin. Ungeahnte Ausgaben kommen auf ihn zu, eine Einladung zum Dinner ist da noch gar nichts.
Komödie mit Komödienstar Dany Boon ("Willkommen bei den Sch'tis"), der nach einem "Super Hypochonder" nun als Geizhals sein komisches Talent ausspielen kann.

Verleugnung

Großbritannien, USA  2016, Spielfilm, 111 min, ab 12 Jahren
Die Universitätsprofessorin Deborah Lipstadt aus Atlanta wird vom britischen Historiker David Irving wegen Verleumdung verklagt. In einem ihrer Bücher hatte sie ihn als Holocaust-Leugner bezeichnet. Vor Gericht in London müssen sie und ihr Verleger sich nicht nun mit ihrem Anwälteteam, zu dem der erfahrenem Richard Rampton und Anthony Julius gehören, sich verteidigen und beweisen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. Mit einem Vergleich will sie sich nicht abfinden.
Ein  stark besetztes und gespieltes Justizdrama nach einem vielschichtigen Drehbuch über einen brisanten tatsächlichen Fall von David Hare,.

Die Schlösser aus Sand

Frankreich 2015, Spielfilm, 102 min,
Regie: Olivier Jahan, mit Ema de Caunes, Yannier Rénier
Bretagne, Côtes d'Armor, Eleanor ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie und Samuel viele glückliche Sommer verbracht haben, als sie noch ein Paar waren. Nach dem Tod ihres Vaters muss Eleanor das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten ihr zu helfen es für die potentiellen Käufer herzurichten. Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber dazu gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin die das ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Eleanors Vater zu haben.
Der stimmig inszenierte tragikomische Liebesfilm "Die Schlösser aus Sand" gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig 2016 den Publikumspreis.

Expedition Happiness

Deutschland 2017, Dokumentation, 90 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Felix Starck mit Selima „Mogli“ Taibi
"Routine ist der Feind des Fortschritts" - oder? Felix Starck, Filmemacher und seine Freundin Selima Taibi, Sängerin, besser bekannt als Mogli, haben sich kennengelernt, als er den Globus mit seinem Fahrrad umrundete und sie ihn in Neuseeland einige Wochen begleitete. Entstanden ist daraus mit "Pedal the World" der erfolgreichste deutsche Dokumentarfilm der letzten Jahre. Zusammen mit dem Berner Sennenhund Rudi leben die beiden im kreativen Berlin zusammen, als ihnen die Idee zu ihrem neuesten Projekt "Expedition Happiness" kommt....

Rückkehr nach Montauk

Deutschland, Frankreich 2016, Komödie, 90 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Fred Cav
Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn  kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara  ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals . Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen.
Mit RÜCKKEHR NACH MONTAUK hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Einfach nur Kino. RÜCKKEHR NACH MONTAUK basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín ("Brooklyn") und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle "Montauk" von Max Frisch, dessen "Homo Faber" Regisseur Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.

Das Ende ist erst der Anfang

Belgien; Frankreich 2017, Spielfilm, 97 min, ab 12 Jahren
Regie: Bouldi Lanners, mit Albert Dupontel, Suzanne Clément
Gilou  und Cochise fahren mit ihrem Pick-Up durch endlose Weiten. Sie sollen ein verlorenes Handy mit sensiblen Informationen orten und ihrem Auftraggeber aushändigen. Eine Nadel in einem verdammten Heuhaufen. Was die beiden an diesem gottverlassenen Ende der Welt machen ist klar, was aber suchen Esther  und Willy  hier, ein Paar, das nicht nur verliebt ist, sondern auch auf der Flucht? Was will der Mann , der sich Jesus nennt und seltsame Wundmale an den Händen trägt? Und woher kommt die Mumie im Schlafsack?


Alles unter Kontrolle

Belgien; Frankreich 2016, Komödie, 91 min, ab 12 Jahren
Regie: Philippe de Chauveron, mit Ary Abbitan, Medi Sadoun
Polizist José Fernandez soll befördert werden. Doch zuvor er soll er ein letztes Mal einen straffällig gewordenen Flüchtling abschieben und nach Kabul begleiten. Doch Karzaoui ist wütend, macht eine Szene. Die beiden werden bei einer Zwischenlandung aus dem Flugzeug geschmissen. Komödie, die die Flüchtlingsthematik im Allgemeinen und die Abschiebepraxis im Speziellen aufs Korn nimmt. Philippe de Chauveron, der mit "Monsieur Claude und seine Töchter" fast vier Mio. Zuschauer in die deutschen Kinos lockte, setzt die Schwiegersöhne aus seinem Hit Ary Abittan und Medi Sadoun hier als gegensätzliche Buddies auf der Flucht bzw. Jagd in Szene, die das Schicksal aneinanderbindet. Mit Humor und Slapstick gespickte Reise, die für das ernste Thema sensibilisiert.

Der traumhafte Weg

Deutschland 2016, Spielfilm, 81 min, ab 12 Jahren
Regie: Angela Schanelec, mit Miriam Jakob, Thorbjörn Björnsson
In der Aufbruchsstimmung Mitte der 1980er Jahre verbringen der englische Musiker Kenneth und die deutsche Theres, die studieren will, ihre Ferien gemeinsam in Griechenland und machen Straßenmusik. Doch als Kenneth erfährt, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er nach Hause und lässt Theres allein. Sie bekommt ein Kind, studiert, arbeitet als Lehrerin in Berlin. Während Kenneth sein Leben nicht mehr in den Griff bekommt, zum Obdachlosen wird.
Konsequent minimalistisches, stilisiertes Drama, das auf etlichen Festivals, u.a. Locarno, Toronto und Hamburg präsentiert wurde.

Victoria – Männer und andere Missgeschicke

Frankreich 2016, Komödie, 96 min, ab 12 Jahren
Regie: Justine Triet, mit Virginie Efira, vincent Lacoste
Victoria ist Anwältin in Paris. Die alleinerziehende, leicht exzentrische Enddreißigerin hat Affären und keine feste Partnerschaft. Endgültiges Beziehungschaos bricht aus, als sie Sam, einen charmanten Kleinkriminellen, den sie einmal verteidigte, wiedersieht und ihn als Au Pair engagiert und sie sich bereit erklärt, ihren guten Freund Victor zu verteidigen. Ihm wird versuchter Mord an seiner Freundin vorgeworfen. Einziger Zeuge ist der Hund des Opfers.
Schräg-charmante und turbulente Komödie, die in Cannes bei der Semaine de la Critique 2016 gefiel. In der etwas anderen Romanze, die das Porträt einer ungewöhnlichen Frau und einer Dreiecksgeschichte zeichnet, inzenierte Justine Triet Virginie Efira in der Titelrolle. Sie ist dem deutschen Publikum aus dem Arthousehit "Birnenkuchen mit Lavendel" ein Begriff.

Neo Rauch – Gefährten und Begleiter

Deutschland 2016, Dokumentation, 105 min, ohne Altersbeschr.
Regie:Nicola Graef
Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. Seine Bilder faszinieren durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Schlafwandlerisch gehen sie ihren Tätigkeiten nach. Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret - und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann.

Beuys

Deutschland 2017, Dokumentation, 107 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Andres Veiel
Andres Veiel, prämiert u.a. für "Black Box BRD", liefert ein ausgezeichnetes Porträt des umstrittenen, deutschen Künstlerstars Joseph Beuys, das sich auf seine politische Kunst konzentriert. Sein Privatleben wird zwar weitgehend ausgespart, dennoch hat man das Gefühl, dem Künstler, seinen Positionen und Überzeugungen, und auch dem Menschen näher zu kommen. Mit dem Daumenkino-ähnlichen Aneinanderreihen von Fotoserien, die ihn bei der Arbeit zeigen, findet der Film auch eine ausgesprochen schöne Ästhetik.