Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 23.11.2017

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Deutschland 2017, Dokumentation, 130 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Patrick Allgaier, Gwendoline Weisser
Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.

Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.


Maudie

Irland/Kanada 2016, Spielfilm, 116min., ab 12 Jahre
Regie: Aisling Walsh, mit Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut. Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.


 

Django - Ein Leben für die Musik

Frankreich 2017, Drama, 117min., ab 12 Jahre
Regie: Etienne Comar, mit Reda Kateb. Cécile de France, Bea Palya
Der in seiner Musik aufgehende König des Swingm, wie sich der in Paris auftretende Django Reinhardt selbst nennt, interessiert sich nicht für Politik, kennt nicht einmal Hitler. Seine frühere Geliebte Louise überzeugt den Sinti, der sogar kurzzeitig eine Deutschlandtournee erwogen hatte, von der Notwendigkeit der Flucht. Mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter macht er sich auf den Weg in die Schweiz, trifft sich mit Mitgliedern seiner weitverzweigten Familie und kann das Musizieren nicht lassen, so dass die Nazis auf ihn aufmerksam werden.
Porträt der Gypsy-Swing-Legende Django Reinhardt, das die Lebenslust seiner Musik und seiner Person transportiert und gleichzeitig Anklage gegen Völkermord erhebt. Etienne Comar (Produzent und Drehbuchautor von "Von Göttern und Menschen ") konzentriert sich in seinem Regiedebüt auf die Jahre 1943 bis 1945 und zeichnet seine von Reda Kateb verkörperte Hauptfigur recht vielschichtig als Familienmensch, aber auch eitel und selbstbezogen. "Django" ist ebenso ein Musikfilm bzw. Musikerfilm mit langen, mitreißenden Konzertszenen wie bitteres Historiendrama.


Paddington 2

Großbritannien/Frankreich 2017, Komödie, o.A.
Regie: Paul King, mit Brendan Gleeson, Sally Hawking, Hugh Grant
Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich - außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten - das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...


Suburbicon

Deutschland 2016, Dokumentarfilm, 74.min., ohne Altersbeschränkung
Regie: George Clooney, mit Matt Damon, Julianne Moore, Oscar Isaac
Mit einer pechschwarzen Krimikomödie voller unerwarteter und bitterböser Wendungen meldet sich George Clooney zurück auf dem Regiestuhl. Wenn man sich leise an "Blood Simple" und vor allem "Fargo" erinnert fühlt, so mag das daran liegen, dass das Drehbuch von den Coen-Brüdern geschrieben wurde. Clooney fühlt sich sichtlich wohl mit der in den Fünfzigerjahren spielenden Geschichte und führt seine Stars Matt Damon, Julianne Moore und Oscar Isaac souverän durch das langsam eskalierende Chaos, das zu Mord und Todschlag führt.


El Séptimo Sentido - I Am a Dancer. Von der Kunst zu leben

USA 2017, Thriller/Satire, 104min., ab 16 Jahre
Regie: Silke Abendschein
EL SÉPTIMO SENTIDO ist ein Film über Migration im Kunstsektor. Er erzählt die Geschichte dreier Frauen mit verschiedenen Lebensentwürfen und einer gemeinsamen unbändigen Leidenschaft für Tanz.


The Square

Dänemark, Schweden, Deutschland 2017, Komödie, 151min., ab 12 Jahren
Regie: Ruben Östlung, mit Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West
Mit viel Sinn für Witz erweist sich Ruben Östlund in der Satire "The Square" als brillanter Chronist menschlichen Verhaltens und spinnt konsequent weiter, was ihn vor ein paar Jahren mit "Höhere Gewalt" zur Sensation im Un Certain Regard gemacht hatte. Darin erzählte er von einer normalen schwedischen Familie beim Winterurlaub, deren Zusammenhalt und Selbstverständnis auf eine Zerreißprobe gestellt wird, als eine Lawine vermeintlich auf die Skihütte zurast und der Familienvater die Nerven verliert, in einem Anfall von Panik nur seine Haut rettet und die anderen Familienmitglieder ihrem Schicksal überlässt. Die Lawine in "The Square" ist die titelgebende Installation in einem progressiven Kunstmuseum in Stockholm, ein auf den Boden eingezeichnetes Quadrat, vier mal vier Meter große, das, so besagt eine begleitende Inschrift, einen besonderen Raum einnehmen soll, in dem Menschen Zuflucht finden können und in dem man anderen helfen muss. Natürlich ist der ganze Film sinnbildlich dieses Quadrat, und der Zuschauer ist Teil der Versuchsanordnung, in bisweilen aberwitzigen und aberwitzig gelungenen Szenen zu zeigen, wie dünn doch die zivilisatorische Decke ist.