Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 18.12.2017

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Deutschland 2017, Dokumentation, 130 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Patrick Allgaier, Gwendoline Weisser
Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.

Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.


Maudie

Irland/Kanada 2016, Spielfilm, 116min., ab 12 Jahre
Regie: Aisling Walsh, mit Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut. Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.

MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.


Django - Ein Leben für die Musik

Frankreich 2017, Drama, 117min., ab 12 Jahre
Regie: Etienne Comar, mit Reda Kateb. Cécile de France, Bea Palya
Der in seiner Musik aufgehende König des Swingm, wie sich der in Paris auftretende Django Reinhardt selbst nennt, interessiert sich nicht für Politik, kennt nicht einmal Hitler. Seine frühere Geliebte Louise überzeugt den Sinti, der sogar kurzzeitig eine Deutschlandtournee erwogen hatte, von der Notwendigkeit der Flucht. Mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter macht er sich auf den Weg in die Schweiz, trifft sich mit Mitgliedern seiner weitverzweigten Familie und kann das Musizieren nicht lassen, so dass die Nazis auf ihn aufmerksam werden.
Porträt der Gypsy-Swing-Legende Django Reinhardt, das die Lebenslust seiner Musik und seiner Person transportiert und gleichzeitig Anklage gegen Völkermord erhebt. Etienne Comar (Produzent und Drehbuchautor von "Von Göttern und Menschen ") konzentriert sich in seinem Regiedebüt auf die Jahre 1943 bis 1945 und zeichnet seine von Reda Kateb verkörperte Hauptfigur recht vielschichtig als Familienmensch, aber auch eitel und selbstbezogen. "Django" ist ebenso ein Musikfilm bzw. Musikerfilm mit langen, mitreißenden Konzertszenen wie bitteres Historiendrama.


Paddington 2

Großbritannien/Frankreich 2017, Komödie, o.A.
Regie: Paul King, mit Brendan Gleeson, Sally Hawking, Hugh Grant
Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich - außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten - das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...


Suburbicon

Deutschland 2016, Dokumentarfilm, 74.min., ohne Altersbeschränkung
Regie: George Clooney, mit Matt Damon, Julianne Moore, Oscar Isaac
Mit einer pechschwarzen Krimikomödie voller unerwarteter und bitterböser Wendungen meldet sich George Clooney zurück auf dem Regiestuhl. Wenn man sich leise an "Blood Simple" und vor allem "Fargo" erinnert fühlt, so mag das daran liegen, dass das Drehbuch von den Coen-Brüdern geschrieben wurde. Clooney fühlt sich sichtlich wohl mit der in den Fünfzigerjahren spielenden Geschichte und führt seine Stars Matt Damon, Julianne Moore und Oscar Isaac souverän durch das langsam eskalierende Chaos, das zu Mord und Todschlag führt.


El Séptimo Sentido - I Am a Dancer. Von der Kunst zu leben

USA 2017, Thriller/Satire, 104min., ab 16 Jahre
Regie: Silke Abendschein
EL SÉPTIMO SENTIDO ist ein Film über Migration im Kunstsektor. Er erzählt die Geschichte dreier Frauen mit verschiedenen Lebensentwürfen und einer gemeinsamen unbändigen Leidenschaft für Tanz.


The Square

Dänemark, Schweden, Deutschland 2017, Komödie, 151min., ab 12 Jahren
Regie: Ruben Östlung, mit Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West
Mit viel Sinn für Witz erweist sich Ruben Östlund in der Satire "The Square" als brillanter Chronist menschlichen Verhaltens und spinnt konsequent weiter, was ihn vor ein paar Jahren mit "Höhere Gewalt" zur Sensation im Un Certain Regard gemacht hatte. Darin erzählte er von einer normalen schwedischen Familie beim Winterurlaub, deren Zusammenhalt und Selbstverständnis auf eine Zerreißprobe gestellt wird, als eine Lawine vermeintlich auf die Skihütte zurast und der Familienvater die Nerven verliert, in einem Anfall von Panik nur seine Haut rettet und die anderen Familienmitglieder ihrem Schicksal überlässt. Die Lawine in "The Square" ist die titelgebende Installation in einem progressiven Kunstmuseum in Stockholm, ein auf den Boden eingezeichnetes Quadrat, vier mal vier Meter große, das, so besagt eine begleitende Inschrift, einen besonderen Raum einnehmen soll, in dem Menschen Zuflucht finden können und in dem man anderen helfen muss. Natürlich ist der ganze Film sinnbildlich dieses Quadrat, und der Zuschauer ist Teil der Versuchsanordnung, in bisweilen aberwitzigen und aberwitzig gelungenen Szenen zu zeigen, wie dünn doch die zivilisatorische Decke ist.

 

Flitzer - Manchmal muss man mutig sein

CH 2017, Komödie, 98 Minuten, ohne Altersbeschränkung
Regie: Peter Luisi, mit Beat Schlatter, Doro Müggler
Der alleinerziehende Deutschlehrer Balz ist ein Loser und verspielt auch noch das Geld für den Schulsportplatz. Um es zurück zu bekommen, kommen er und sein Friseur-Kumpel auf die Schnapsidee als Flitzer bei Sportwetten groß ab zu sahnen. Dann verliebt sich Balz auch noch in die Polizistin, die auf ihn und seine Truppe angesetzt ist.
Sympathische, verschmitzte Komödie, die sich lose an Gottfried Kellers Erzählung "Kleider machen Leute" orientiert, von Regisseur Peter Luisi und Beat Schlatter, der am Drehbuch mitwirkte und die Hauptrolle spielt. Schweizer Spaß, in dem Flitzen zum Geschäftsmodell wird.

 

The Big Sick

USA 2017, Komödie/Drama, 120min.,  Ab 6 Jahren
Regie: Michael Showalter, mit Kumail Najiani, Zoe Kazan
Komödie um die Beziehung eines aus Pakistan stammenden Comedian und einer US-Studentin, die auf die Probe gestellt wird, als sie schwer erkrankt. Michael Showalters von Komödienkönig Judd Apatow produzierter Film gehörte zu den meist gehypten Titel des Sundance Festival 2017 und basiert auf der realen Beziehung von Hauptdarsteller und Kodrehbuchautor Kumail Nanjiani.



Pettersson und Findus - Das schönste Weihnachten überhaupt

D 2016, Kinderfilm, 82min, ohne Altersbeschränkung
Regie: Ali Samadi Ahadi, mit Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Auch Pettersson und sein Kater Findus wollen sich auf das Fest der Freude vorbereiten. Allerdings liegen sie im Zeitplan schon ziemlich weit zurück. Dabei müssen sie ja noch einkaufen und einen Christbaum aus dem Wald holen. Zum Zeitdruck gesellt sich noch die Tatsache, dass sich Pettersson nicht helfen lassen möchte und alle Angebote ausschlägt. Als er sich dann auch noch durch einen Sturz den Knöchel verletzt, droht das Weihnachtsfest endgültig zum Desaster zu werden.



Augsburger Puppenkisten - Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

D 2011, Kinderfilm, 107 min, ohne Altersbeschränkung
Regie: Oliver Diekmann, mit Alexander Scheer, Noah Kraus
Der kleine Ben ist nicht gerade glücklich: vor kurzem ist er mit seinen Eltern von der Großstadt in eine Kleinstadt gezogen, in der neuen Schule fühlt er sich nicht recht wohl und die Nachbarstochter Charlotte scheint eine schreckliche Zicke zu sein. Zu allem Überfluss regnet es zwei Wochen vor Weihnachten wie aus Eimern, von besinnlicher Stimmung keine Spur. Dann passiert es: während eines heftigen Gewitters fällt plötzlich der Weihnachtsmann vom Himmel. Für Ben, der seinen Augen kaum traut, beginnt damit ein großes Abenteuer, denn der Weihnachtsmann braucht seine Hilfe: der böse Waldemar Wichteltod will Weihnachten in eine einzige Konsumorgie verwandeln. Mit unerwarteter Unterstützung von Charlotte und ihrem Hund Wutz treten Ben und sein neuer Freund an, um das Weihnachtsfest zu retten.

 

Maleika

Deutschland  2017, Dokumentation, 106min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Matto Barfuss
Die Gepardin Maleika hat sechs Junge zur Welt gebracht: Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, der so gern klettert, Mia und Tollpatsch Majet. Mit ihrer struppigen Nackenmähne sehen sie aus wie Punks, und mit jedem Tag werden die Kleinen frecher und mutiger. Noch ist das Leben für die jungen Geparden ein Spiel und sie werden von ihrer Mutter Maleika beschützt. Jede neue Herausforderung bringt die Gepardenkinder ein Stück weiter in Richtung Selbstständigkeit. Doch die Wildnis birgt auch für die schnellsten Jäger der Erde viele Gefahren. Jedes Abenteuer könnte das letzte sein. Wir sind dabei, während die Rasselbande heranwächst, begleiten sie bei ihrem ersten Ausflug mit ihrer Mutter, der aufregenden Ausbildung zu Jägern und auf ihrem Weg zu neuen Abenteuern.
MALEIKA offenbart Momente großer Freude, zeigt aber auch, dass das Leben in der freien Wildnis nicht immer einfach ist, sogar manchmal ohne Ausweg zu sein scheint ... Am Ende jedoch steht nur eine Botschaft: Egal was passiert, aufgeben ist keine Lösung - auch für Gepardin Maleika nicht!



Battle Of Sexes

USA 2017, Komödie, 122min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Jonathan Dayton, Valerie Faris, mit Emma Stone, Steve Carell
Der einstige Tennischamp Bobby Riggs, ein geborener Showman, der sich mit Wonne als "chauvinistisches Machoschwein" inszeniert, fordert 1973 die seinerzeit beste Tennisspielerin der Welt, Billie Jean King, zum Match heraus, um zu beweisen, das auch ein untrainierter, in die Jahre gekommener Mann jede Frau der Welt auf dem Court schlagen kann. King wird ihrerseits von ihrer Managerin zur Galionsfigur einer neuen Frauentennistour aufgebaut.
Verblüffende Komödie über einen berühmten Tennis-Showkampf im Jahr 1973, die das "Little Miss Sunshine"-Macherpaar Jonathan Dayton und Valerie Faris nach einem wunderbaren Drehbuch von Simon Beaufoy mit zwei wunderbaren Stars in Szene setzen: Steve Carell und Emma Stone in ihrer ersten Rolle nach ihrem Oscar-Triumph mit "La La Land". Mitreißender Publikumsfilm, dessen einzige Schwäche vielleicht die überheblichen Haltung ist. Man befindet sich nie wirklich im Jahr 1973, sondern blickt immer nur darauf, kopfschüttelnd und besserwissend.



Madame

Frankreich 2017, Drama/Komödie, 91min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Amanda Sthers, mit Toni Collette, Harvey Keitel
Nehmen Sie Platz, denn MADAME lädt zu Tisch! Stilsicher entführt Sie die französische Bestseller-Autorin, Drehbuchautorin und Regisseurin Amanda Sthers hinter die Kulissen einer Gruppe exzentrischer Kunstliebhaber der Pariser High-Society. Geistreich und voller Wortwitz wird die Geschichte der spanischen Hausangestellten Maria erzählt, mitreißend gespielt von Pedro Almodóvars Muse Rossy de Palma, die über Umwege in die Rolle einer Grande Dame schlüpft - sehr zum Entsetzen ihrer amerikanischen Dienstherren. Anne, gemimt von der zur Höchstform auflaufenden Toni Collette ("Little Miss Sunshine"), und ihrem geplagten Ehemann, gespielt von Paul Harvey Keitel ("Grand Budapest Hotel"), ist kein Mittel zu schade, diese Entwicklung zu unterbinden...

Burg Schreckenstein 2

Deutschland 2017, Komödie, o.A., ohne Altersbeschränkung
Regie: Ralf Huettner, mit Maurizio Magno, Chieloka Nwokolo
Es ist soweit: Teil 2 der erfolgreichen Buchverfilmung kommt in die Kinos
Burg Schreckenstein und Schloss Rosenfels überbieten sich bei den alljährlichen Wettkämpfen am Kapellsee mit ausgeklügelten Sabotageakten. Doch kurz vor Schluss kommt es zum Abbruch, als der Zeppelin des Grafen abstürzt! Zwar konnte sich Graf Schreckenstein in letzter Sekunde retten, muss nun aber mehrere Wochen im Sanatorium verbringen - und ist finanziell ruiniert. Der Vertreter des Grafen, sein Vetter Kuno, sieht im Verkauf der Burg an den chinesischen Unternehmer Wang die einzige Lösung. Den Jungs dämmert, dass Burg Schreckenstein nach China umgesiedelt werden soll, um Teil eines mittelalterlichen Themenparks zu werden. Doch Diener Jean glaubt an die Rettung von Burg Schreckenstein und will sich auf die Suche nach dem einst vergessenen Schatz im Burghof begeben. Nur Mythos - oder Realität? Die Jungs gehen dem Rätsel auf den Grund...



Mountain

Australien 2017, Dokumentarfilm, 74min., o.A.
Regie: Jennifer Peedom
MOUNTAIN ist das beeindruckende Ergebnis der filmischen und musikalischen Zusammenarbeit der gefeierten Regisseurin Jennifer Peedom (SHERPA) mit dem renommierten Australian Chamber Orchestra.
MOUNTAIN wirft einen Blick auf die mit Rückschlägen und Erfolgen gesäte Geschichte unserer zeitlosen Faszination für die Bergwelt. Der Film beleuchtet die unschuldigen Anfänge der Bergerkundung mit all der ihr innewohnenden Freude, dem Nervenkitzel und der Gefahren. Die Bedeutung der Berge als spirituelle Symbole, als Grenzgebiete und Kriegsschauplätze. Aber auch ihre zunehmende Kommerzialisierung, unsere mannigfaltigen Versuche sie zu kontrollieren und ihre zentrale Rolle im Ökosystem unseres Planeten kommen nicht zu kurz.
Jen Peedom hat neben den von ihr kuratierten Aufnahmen selbst neues Material von Bergstämmen in den entlegenen Regionen von Papua-Neuguinea und Japan produziert.
Vom Himalaya bis in die Antarktis, von Hawaii nach Afghanistan bietet MOUNTAIN seinem Publikum eine beispiellos bildgewaltige Kulisse.

 

Zeit für Stille

USA/Belgien u.a. 2015, Dokumentarfilm, 81min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Patrick Shen
Zeit für Stille erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben.
Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende Komposition 4'33 nimmt uns dieser Film mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

 

Gauguin

Frankreich 2017, Spielfilm, 101min., ab 6 Jahre
Regie: Edouard Deluc, mit Vincent Kassel, Pernille Bergendorff, Tuhei Adams
Tahiti, 1891. Der französische Künstler Paul Gauguin verlässt Frau und Kinder und Paris, um in Französisch-Polynesien nach neuer Inspiration, nach einem neuen Lebensstil jenseits der Konventionen der europäischen Gesellschaft und der Kunst zu suchen. Er trifft auf die junge Eingeborene Tehura, die seine Muse und auch Modell seiner bekanntesten Gemälde werden wird, aber er kämpft auch mit Armut und seiner Gesundheit.
Nach Vincent Lindon als "Rodin" ist es nun an Vincent Cassel mit "Gauguin" einen weiteren weltberühmten, französischen Künstler zu verkörpern. Das Biopic, mit dem Edouard Deluc sein Debüt gibt, konzentriert sich auf die späten Jahre in Tahiti, in dem Gauguin seine bekanntesten Werke malte. Üppiges Historienkino über einen Getriebenen Menschen, der seiner Zeit voraus war, vor toller Kulisse und unterlegt mit einem Score von Warren Ellis.



Forget about Nick

Deutschland 2017, Drama/Komödie, 110min., ohne Altersbeschränkung
Regie:Margarethe von Trottar, mit Ingrid Bolso Berdal, Katja Riemann
Der neue Film der renommierten und vielfach preisgekrönten Regisseurin Margarethe von Trotta kommt unter dem Originaltitel ins Kino. Das Drehbuch schrieb die amerikanische Autorin Pam Katz, die auch die Vorlage zu Margarethe von Trottas letztem Kinoerfolg HANNAH ARENDT lieferte. Die unvergleichliche Katja Riemann spielt hinreißend im Duo mit Ingrid Bolsø Berdal eine der beiden weiblichen Hauptrollen. Alle gemeinsam zeigen sich in diesem Film von einer zugleich ernsthaft berührenden wie komischen Seite.
Zum Film: Zwei starke Frauen, zwei unterschiedliche Welten: familienorientiert die eine, karrierefixiert die andere. Frauen, die nur eins gemeinsam haben: den Ex-Ehemann. Vor Jahren schon hat Nick Maria mit zwei Kindern sitzen lassen, jetzt schickt er auch Jade in die Wüste. Als Abschiedsgeschenk, und um die Eheverträge einzuhalten, hat er jedoch jeder Ex die Hälfte eines luxuriösen Lofts in Manhattan überschrieben. Umgehend quartiert sich Maria bei Jade ein, und die beiden verlassenen Frauen starten einen erbitterten Kleinkrieg.
Doch mit der Zeit kommen die Frauen sich näher, finden Verständnis und Mitgefühl füreinander, sie lachen nicht mehr übereinander, sondern miteinander - und müssen feststellen, dass Uneinigkeit manchmal auch einen kann.

 

Paddington 2

Großbritannien/Frankreich 2017, Komödie, o.A.
Regie: Paul King, mit Brendan Gleeson, Sally Hawking, Hugh Grant
Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich - außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten - das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...



Eine bretonische Liebe

Frankreich/Belgien 2017, Drama/Komödie, 74.min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Carine Tardieu, mit Francois Damien, Cécile de France
Nur durch Zufall erfährt der Witwer Erwan, dass der Mann, den er für seinen Vater gehalten hat, nicht sein biologischer Erzeuger ist. Er begibt sich auf die Suche und findet schnell den spitzbübischen Rentner Joseph. Erwan ist von dessen Art eingenommen, und als er die impulsive Anna kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Nur seine schwangere Tochter Juliette wiederholt die Familiengeschichte, weil sie nicht verraten will, wer der Vater ihres Kindes ist.

El Séptimo Sentido - I Am a Dancer. Von der Kunst zu leben
USA 2017, Thriller/Satire, 104min., ab 16 Jahre
Regie: Silke Abendschein
EL SÉPTIMO SENTIDO ist ein Film über Migration im Kunstsektor. Er erzählt die Geschichte dreier Frauen mit verschiedenen Lebensentwürfen und einer gemeinsamen unbändigen Leidenschaft für Tanz.



Drei Zinnen

Deutschland/Italien 2017,Drama, 94min., ohne Angabe
Regie: Ruben Östlung, mit Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West
Seit zwei Jahren sind Aaron (Alexander Fehling) und seine französische Freundin Lea (Bérénice Bejo) ein Paar. Und da ist Tristan (Arian Montgomery), Leas achtjähriger Sohn, der sowohl bei ihnen als auch bei seinem leiblichen Vater aufwächst. Das Paar plant, mit dem Jungen nach Paris umzuziehen, davor sollen die gemeinsamen Ferien in einer abgelegenen Hütte in den Dolomiten Aaron und Tristan noch näher zusammenbringen und eine neue Familie aus den Dreien machen. Aaron nähert sich dem Jungen liebevoll, doch als er diesen für sich gewinnen kann, wächst Tristans Zerrissenheit zwischen ihm und seinem Vater, der auch im Urlaub durch regelmäßige Anrufe ständig präsent ist. Lea versucht zu schlichten, während Aaron immer weniger in der Lage ist, diesen Konfl ikt in ihrem Beisein auszutragen. Als Aaron und Tristan bei einer hochalpinen Bergtour voneinander getrennt werden und undurchdringlicher Nebel aufzieht, scheint eine Katastrophe unabwendbar ...
Mit Drei Zinnen inszeniert Regisseur und Autor Jan Zabeil ein gefühlvolles Drama, das sich zum packenden Überlebenskampf steigert. Dabei beobachtet er besonders die ambivalenten Emotionen innerhalb einer modernen Familienkonstellation. Auch das herausragende Spiel aller drei Darsteller macht diesen außergewöhnlichen Film zu einem wahren Kinoereignis.



Leaning Into The Woods - Andy Goldsworthy

Deutschland 2017, Dokumentarfilm, 93min., ohne Angabe
Regie: Thomas Riedelsheimer
Goldsworthy ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklicher und vielleicht auch älter. Leaning into the Wind folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschichtigen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbechrechlicher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern.
Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.



Coco - Lebendiger als das Leben!

USA 2017, Animation, 105min., ohne Altersbeschränkung
Regie: Lee Unkrich, Adrian Molina
Animationsabenteuer um einen jungen Musikus in Mexiko vor dem Hintergrund des Tag der Toten.
Miguel ist zwölf Jahre alt und ein großer Fan von Musik - aber leider hasst seine Schusterfamilie alles, was mit Tönen und Instrumenten zu tun hat. Miguels Urgroßvater verließ damals seine Frau, um Musiker zu werden, seitdem fühlen sich die Riveras durch Musik verflucht. Doch Familie hin oder her - Miguel will seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt), trotzdem nacheifern. Aus Versehen kommt er dabei ins Reich der Toten und betritt dadurch einen wunderschönen Ort, an dem er die Seelen seiner toten Verwandten trifft. Miguels Urgroßmutter Imelda ist darunter, und das nette Schwindler-Skelett Hector (Gael García Bernal). Zusammen suchen Skelett und Junge im Totenreich nach de la Cruz, wobei allerdings die Zeit drängt: Zu lange darf Miguel nicht in der Unterwelt bleiben..



Ferdinand geht stierisch ab

USA 2017, Animation, ohne Angaben
Regie: Carlos Saldanha
Ferdinand erzählt die Geschichte eines riesigen Stiers mit einem großen Herzen. Nachdem man Ferdinand irrtümlich für ein wildes Tier hält, wird er gefangen genommen und von zuhause weggeschafft. Fest entschlossen zu seiner Familie zurückzukehren, trommelt er ein Team von Außenseitern für das ultimative Abenteuer zusammen. Ferdinand beweist bei der in Spanien angesiedelten Geschichte, dass man einen Stier nicht nach seinen Hörnern beurteilen kann.
Von Blue Sky Studios und Carlos Saldanha, der Regisseur von RIO, und inspiriert vom beliebten Buch "Ferdinand der Stier" von Munro Leaf und Robert Lawson, ist FERDINAND eine herzerwärmende, animierte Abenteuerkomödie mit einem Cast voller Stars wie John Cena, Kate McKinnon, Gina Rodriguez, Anthony Anderson und viele weitere.



Simpel

Deutschland 2017, Komödie, 113min., ab 6 Jahren
Regie: Markus Goller, mit Frederick Lau, David Kross
Ben schlägt sich mit irgendwelchen Jobs durch und kümmert sich rührend um seinen Bruder Barnabas, der geistig auf dem Stand eines Kindes ist. Doch als ihre kranke Mutter stirbt, soll Barnabas - Simpel genannt - in ein Heim. Beide wollen das nicht. Und so flüchten sie nach Hamburg, um ihren Vater zu suchen, der dort eine neue Familie gegründet hat und als einziger die Heimunterbringung verhindern könnte. Auf ihrem Weg vom Watt in die Großstadt treffen sie auf Aria und Enzo, die sie mitnehmen. Aria gewährt den beiden fürs erste Asyl.
Bewegendes auch amüsantes Drama um ein ungleiches Brüderpaar, das an "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" erinnert und auf dem bereits verfilmten Jugendroman von Marie-Aude Murail basiert. Mit Frederick Lau, David Kross als Titelheld und Emilia Schüle ist es mit drei der derzeit aufregendsten, jungen, deutschen Schauspieler besetzt. Markus Goller, erfolgreich mit "Friendship!", schlägt bei dieser Familien- und Selbstfindungsgeschichte deutlich mehr dramatische als komische Töne an, aber weiterhin mit Blick aufs große Publikum.



Fremde Nachbarn

D 2017, Dokumentarfilm, 80 Minuten, o.A.
Regie: Manuela Federl



Maudie

Irland/Kanada 2016, Spielfilm, 116min., ab 12 Jahre
Regie: Aisling Walsh, mit Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut. Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen.
MAUDIE erzählt die wahre und sehr berührende Geschichte von Everett und Maud, die beide vom Leben nie begünstigt wurden, aber durch ihre Liebe füreinander das größte Glück fanden. Noch in den letzten Jahren ihres Lebens erlebte Maud Lewis ihren Durchbruch als Folk Art Künstlerin. Ihre Gemälde hängen heute in zahlreichen Kunstsammlungen weltweit.