Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 24.04.2018

Die Sch'tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

Frankreich 2018, Komödie, 107 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Dany Boon, mit Dany Boon, Line Renaud, Pierre Richard
Valentin D. hat es in der Pariser Gesellschaft geschafft, seine Herkunft aus der Provinz verheimlichte er. Er und seine Frau Constance sind ein erfolgreiches Architektenpaar, das im Museum für moderne Kunst ausstellt. Zur Vernissage tauchen ungeladene Gäste auf, Valentins Eltern und sein Bruder aus dem prolligen Norden Frankreichs. Valentin ist entsetzt. Doch nach einem Unfall kann er sich nur noch an seine Jugend erinnern. Er erkennt Constance nicht mehr - und sie versteht ihn fast nicht, weil er nur noch den Dialekt seiner Heimat spricht. Das Chaos ist perfekt.
Zehn Jahre nach "Willkommen bei den Sch'tis" knüpft Dany Boon mit einer weiteren Komödie um die Sch'tis an seinen  ersten Film an.

Maria Magdalena

Großbritannen 2018, Spielfilm, 120 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Garth Davis, mit Rooney Mara, Joaquin Phoenix
Aus einer völlig neuen Perspektive erzählt Garth Davis das Leben von Jesus Christus noch einmal neu: Maria Magdalena, gespielt von der gewohnt großartigen Rooney Mara, steht im Mittelpunkt dieser feministischen Neubearbeitung der größten Geschichte aller Zeiten. Joaquin Phoenix spielt Jesus.

 

The Death of Stalin

Frankreich, Großbritannien, Komödie, 108 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Armando Iannucci, mit Steve Buscemi, Simon Russell Beale
Nach dem Tod von Diktator Josef Stalin im März 1953 beginnt ein wildes Geschacher und Sich-in-Stellung-Bringen der Towarischs aus dem Politbüro. Der wieselige Chruschtschow, der eitle Malenkow, der irritierte Molotow und der soziopathische Geheimdienstchef Beria wollen alle die Nachfolge antreten und ihnen ist fast jedes Mittel recht.
Mit einem bestechenden Sinn für ätzenden Humor und die Absurditäten politischer Machtspiele erzählt Armando Iannucci über die Rangelei nach dem Tod von Stalin. Iannucci, der mit der Politsatire-Serie "The Thick of It" bekannt wurde, stützt sich hier erstmals auf Tatsachen, an denen er gar nicht so wild schrauben muss. Unterstützt wird er bei seiner Abrechnung mit dem Machtapparat der UdSSR und dessen Politik der Einschüchterung von seinem hervorragenden Ensemble, das mit Gusto bei der Sache ist.

 

The Florida Project

USA  2017, Spielfilm, 111 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Sean Baker, mit Willem Dafoe, Brooklynn Prince
Halley lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter Moonee in einem Zimmer in einem der Billigmotels nur wenige Kilometer entfernt von Disneys Magic Kingdom in Florida. Während Moonee mit den Nachbarskindern die Gegend erkundet, versucht die 20-jährige Mutter Miete und Essen mit dem Verhökern von Billigparfums vor den besseren Absteigen, als Tänzerin in einem der vielen Stripschuppen und in der größten Not, indem sie sich an Männer verkauft, zu verdienen. Doch irgendwann stehen Beamte vom Sozialamt vor der Tür und wollen ihr Moonee wegnehmen.

 

Vor uns das Meer

Großbritannien 2018, Spielfilm, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: James Marsh, mit Rachel Weisz, Colin Firth, David Thewlis
Donald Crowhurst, ein Familienvater von vier Kindern, beschließt bei einem hochriskanten Wettbewerb mit zu machen, um seine Schulden loszuwerden und Werbung für sein Navigationsgerät zu machen. Wer als schnellster Einhandsegler die Welt umrundet, streicht einen hohen Preis ein. Doch Crowhurst ist schon früh im Rennen abgeschlagen. Verzweifelt fälscht er seine Positionsangaben...
Auf Tatsachen basierendes Drama um einen Briten, der bei einem Einhandsegel-Wettbewerb unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt. James Marsh setzt hier Colin Firth als tragischen Held in Szene, der über Monate allein auf See verweilt. Rachel Weisz ist in Rückblenden als seine Frau zu sehen.

 

Transit

Deutschland 2018, Spielfilm, 101 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Christian Petzold, mit Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese
Mit dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers aus dem Jahr 1944 verfilmt Christian Petzold in seinem ersten Film seit "Phoenix" sein Lieblingsbuch, dessen Handlung ihm allerdings nur als Folie dient. Vielmehr sieht er selbst Godards "Atemlos" als Referenzpunkt für die eigentlich während des Dritten Reichs spielende, aber im Marseille von heute angesiedelte Geschichte, für die er sich mit Franz Rogowski und Paula Beer ein tolles Hauptdarsteller-Duo ausgesucht hat. Mit "Transit" kehrt Petzolds in den Berlinale-Wettbewerb nach seinem Triumph mit "Barbara".

 

3 Tage in Quiberon

Östereich, Frankreich  2018, Spielfilm, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Emily Atef, mit Marie Bäumler, Birgit Minichmayr, Charly Hübner
Im Jahr 1981 ist Romy Schneider  eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Um vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig zur Ruhe zu kommen, gönnt sie sich mit ihrer besten Freundin Hilde  drei Tage Auszeit in dem bretonischen Kurort Quiberon – das ist zumindest der Plan. Denn mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als Schneider trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse einem Interview mit dem Stern zustimmt. Schon bald treffen der Reporter Michael Jürgs  und der Fotograf Robert Lebeck  in Quiberon ein. Zwischen den Vieren entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell, das sich über die kompletten drei Tage hinzieht und für alle Beteiligten eine echte Belastungsprobe ist. Das Interview wird legendär…

 

Call me by your Name

Italien 2017, Spielfilm, 133 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Luca Guaagnino, mit Armie Hammer, Timothée Chalamet
Viel gelungener und einfühlsamer erzählt kann man sich die Geschichte einer sexuellen Erweckung kaum vorstellen.

Es gibt Momente, da glaubt man diesen Sommer in der Lombardei im Jahr 1983 förmlich schmecken zu können, diese faule und süffige Atmosphäre, dieses Rumhängen und Mäandern und sich die Zeit Vertreiben und Entdecken: Das Leben steckt voller Möglichkeiten für den 17-jährigen Elio, Sohn eines amerikanischen Professors, der als griechisch-römischer Kunsthistoriker permanent seine Zelte in Cremona aufgeschlagen hat. Elio spricht mehrere Sprachen, ist ein begabter Klavierspieler und verbringt seine Zeit mit der Dorfjugend, besonders das reizende französische Mädchen Marzia ist ihm zugetan.

 

Die grüne Lüge

Österreich 2017, Dokumentation, 93 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Werner Boote, mit Kathrin Hartmann
Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.

 

Das Mädchen aus dem Norden

Norwegen, Dänemark 2016, Spielfilm, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Amanda Kernell, mit Lene Cecilia Sparrok, Mia Erika Sparrok
Im Schweden der 1930er-Jahre besucht die angehende Rentierzüchterin Elle Marja mit ihrer Schwester die Internatsschule in Lappland. Sie gehört dem Volk der Samen an, deren Alltag von Vorurteilen und Ausgrenzung geprägt ist. Elle Marja bemüht sich um die Anerkennung ihrer Lehrerin in der Hoffnung, so ihrem Traum von einem freien Leben näher zu kommen. Als an der Schule erniedrigende, rassen-biologische Untersuchungen durchgeführt werden, entscheidet sie sich für einen radikalen Schritt: Das intelligente, willensstarke und rebellische Mädchen bricht mit ihrer Familie und macht sich auf den Weg nach Uppsala, um eines neues, unabhängiges Leben zu führen.

 

Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste

Deutschland 2017, Komödie, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie:
Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Ob Siegfried Teitelbaum je existiert hat, ist jedoch fraglich. Aber alle glauben an den Fall Teitelbaum. Allen voran die offiziellen Stellen, die ihrerseits wiederum in der Vergangenheit etliche - sich widersprechende - Geschichten über Siegfried Teitelbaum in Umlauf gebracht haben. Licht ins Dunkel könnte Stefán bringen, ein talentierter Auftragskiller im Dienste einer geheimen Regierungsorganisation. Aber Stefán lag nach einem Kopfschuss im Koma und wird jetzt, wieder genesen, vom Verhörspezialisten Dante befragt. Stefáns Erinnerungen scheinen brüchig.
Er erzählt, er sei von seinem Boss, Lady von Prittwitz-Schmidt, einer an den Rollstuhl gefesselten Grand Dame der Geheimdienste, beauftragt worden, den lange gesuchten Supergangster Siegfried Teitelbaum endlich zur Strecke zu bringen:

Isla Bonita -

Spanien 2017, Komödie, 101 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Fernando Colomo, mit Lilian Caro, Miguel Ángel Furones
Ein entspannter Sommerfilm, der mit dem Hauptpreis bei den Sant Jordi Awards ausgezeichnet wurde.Fernando besucht seinen Freund Miguel Angel auf der Insel Menorca, um dem Alltag in Madrid zu entfliehen. Da Miguel Angel jedoch keinen Platz in seinem Haus hat, quartiert er ihn bei seiner Künstlerfreundin Nuria ein. Bei ihr fühlt sich Fernando auf einmal wieder jung und verliebt sich, doch alles geht drunter und drüber. Nuria muss plötzlich die Insel verlassen, und Fernando freundet sich mit Olivia, Miguel Angels Tochter an, die gerade selbst einige amouröse Konflikte zu lösen hat.

Arthur & Claire

Deutschland, Österreich, Niederlande 2017, Komödie, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Miguel Alexandre, mit Josef Hader, Hannah Hoekstra,
Ein Mann, eine Frau und eine Nacht, in der es um alles oder nichts geht. In einem Hotel in Amsterdam begegnen sich zwei Menschen, von denen jeder für sich bereits mit dem Leben abgeschlossen hatte. Doch dann vereitelt Arthur, der nur ein letztes stilvolles und vor allem einsames Dinner im Sinn hatte, durch Zufall den Plan der jungen Claire. Aus den beiden Lebensmüden wird eine unerwartete Schicksalsgemeinschaft, die gemeinsam in die Amsterdamer Nacht aufbricht....

 

Zwei Herren im Anzug

Deutschland 2017, Drama, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Joseph Bierbichler, mit Josef Bierbichler, Martina Gedeck, Simon Donatz
Ein Jahrhundert - Eine Familie - Drei Generationen.
Ein Stück bayerische Geschichte.
Es ist das Jahr 1984 und es ist am Ende des Sommers.
Im ausgedienten Tanzsaal eines ehemals traditionsreichen Gasthauses am See, haben der Wirt und Bauer Pankraz und sein 35-jähriger Sohn Semi gerade die letzten Gäste verabschiedet, die zum Leichenschmaus zu Ehren der verstorbenen Frau und Mutter Theres erschienen waren.
Nun sitzen Vater und Sohn in erzwungener Gemeinschaft beisammen und unterhalten sich über die Vergangenheit: 1. und 2. Weltkrieg, alliierte Besatzung, der erste Traktor, Kalter Krieg, Wirtschaftswunder, Flüchtlinge, Studentenunruhen, die Familie. Alles kommt  sehr persönlich zur Sprache und ins Bild. Mit bayerischer Wucht und dabei auch poetisch zeigt Autor, Regisseur und Schauspieler Josef Bierbichler in "Zwei Herren im Anzug" nach Motiven seines erfolgreichen Romans "Mittelreich" ein Familienepos, in dem gleichzeitig deutsche Geschichte von 1914 bis heute und ein großes Stück Heimat erzählt wird.

 

Lucky

USA 2017, Spielfilm, 88 Minuten, ohne Altersbeschränkung
Regie: John Caroll Lynch, mit Hary Dean Stanton, David Lynch
Lucky ist 90 Jahre alt. Als Eigenbrötler, Atheist und Freigeist lebt er in einem verschlafenen Wüstennest in den Tag hinein, mit Yoga und Eiskaffee am Morgen, philosophischen Gesprächen und Bloody Mary am Abend. Bis er sich eines Tages doch seiner Vergänglichkeit bewusst wird.
Eine liebenswerte Hommage an Hauptdarsteller Harry Dean Stanton, Schauspieler aus "Paris, Texas", liefert Schauspielkollege John Carroll Lynch ("Fargo"), den man wie Stanton aus prägnanten Nebenrollen kennt, mit seinem Regiedebüt. Zwischen lakonischem Humor und Melancholie erzählt er von einem sehr alten Mann vor uramerikanischer Westernkulisse. Ein Festivalliebling u,a. in Locarno und Hamburg.