Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 23.10.2017

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Deutschland 2017, Dokumentation, 130 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Patrick Allgaier, Gwendoline Weisser
Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.

Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.


Victoria & Abdul

Großbritannien 2017, Drama/Historienfilm, 92. min, ohne Altersbeschränkung
Regie:Stephen Frears, mit Dame Judi Dench, Ali Fazal, Eddie Izzard
Ein junger indischer Verwalter, der Neuankömmlinge in Gefängnissen registriert, wird aufgrund seiner Körpergröße nach England geschickt, um Königin Victoria während eines der zahllosen Abendessen, das die gelangweilte Monarchin über sich ergehen lassen muss, eine seltene indischen Münze zu überreichen. Für sie ist es ein Ereignis ohne Bedeutung, für ihn der größte Moment seines Lebens - und als sich ihre Blicke fast zufällig treffen der Beginn einer Beziehung, die das Missfallen von Victorias komplettem Umfeld erregt.

Einfühlsam erzähltes Historiendrama über die ungewöhnliche Freundschaft der englischen Königin mit einem indischen Angestellten, in dem Stephen Frears nach "Philomena" erneut mit Judi Dench arbeitet. Sorgfältig und konventionell breitet "Billy Elliot"-Autor Lee Hall den Plot aus. Recht unmissverständlich geht es um eine sexuelle Sehnsucht, die andere Wege findet, als Beziehung zwischen Schülerin und Lehrer, Mutter und Sohn, ohne die ursprüngliche Attraktion zu verleugnen. Sehr klug hat Frears dieses Tabuthema verpackt, das den Reiz des Filmes ausmacht.

Körper und Seele

Ungarn 2017, Drama, 116min., o.A.
Regie: Ildikó Enyedi , mit Alexandra Borbély, Geza Morcsányi
Ungewöhnliche und fantasievolle Liebesgeschichte zweier einsamer Herzen, die sich ausgerechnet im Schlachthof kennenlernen.
"On Body and Soul" der renommierten ungarischen Filmemacherin Ildikó Enyedi ("Simon Magus") war ein früher Favorit im Wettbewerb der Berlinale und wurde mit dem Goldenen Bär belohnt. Er erzählt die Geschichte der zaghaften, ungelenk-zärtlichen Annäherung zweier einsamer Herzen, die den Filmen von Roy Andersson oder Aki Kaurismäki entsprungen sein könnten. Es wird nicht ganz so wenig gesprochen, aber der Ton ist lakonisch und ein wenig märchenhaft. Die Optik wirkt aufgeräumt, hyperreal und teils, ja, wie im Märchen, wenn eingangs ein Hirsch und eine Hirschkuh einträchtig miteinander durch einen tief verschneiten Wald laufen. Geschnitten wird auf brüske Realität, Kühe hinter Gittern, die auf die Schlachtung warten. Hyperkorrekt und ein bisschen feenhaft ist auch die weibliche Hauptfigur, die als Qualitätsprüferin im Großschlachthof anfängt und die Aufmerksamkeit des älteren Finanzchefs erregt, der eine verkrüppelte Hand und mit der Liebe in seinem Leben eigentlich schon angeschlossen hat. Wie Saga in der Krimiserie "Die Brücke" kann sie mit Gefühlen nicht umgehen, verlässt sich auf ihr Gedächtnis und feste Regeln und muss erst lernen, sich berühren zu lassen.
In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!

Mein Leben ein Tanz

Island, Spanien u.a. 2016, Dokumentarfilm 86 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Lucija Stojevic OmU
Antonia Santiago Amador war unter dem Namen "La Chana" eine der großen Stars in der Flamenco-Welt. Weltweit begeisterte sie das Publikum in den 60er und 70er Jahren mit ihrem einzigartigen Tanz-Stil. Selbst der britische Schauspielstar Peter Sellers, mit dem sie zusammen in "Bobo ist der Größte" zu sehen war, lud sie zu sich nach Hollywood ein. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere verschwand La Chana jedoch plötzlich von der Bildfläche. Nach 30 Jahren Bühnenabstinenz beginnt die Flamenco-Ikone, aus Liebe zum Tanz, mit der Arbeit an ihrem Comeback und schenkt dem Zuschauer einen tiefen und doch kurzweiligen Einblick in ihr Leben, auf und hinter der Bühne.

August Rodin

Frankreich 2017, Spielfilm, 121min., ab 6 Jahre
Regie: Jaques Doillon, mit Vincent Lindon, Izïa Higelin, Séverine Caneele
Paris, 1880. Bildhauer Auguste Rodin soll inspiriert von Dantes "Göttlicher Komödie" den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre gestalten. Zu dieser Zeit nimmt er auch die 24 Jahre jüngere Camille Claudel als seine Schülerin und Geliebte, die dem Meister bald ebenbürtig ist. Rodin lebt mit Bauerntochter Rose zusammen und pflegt weitere Affären, während er zum berühmtesten Bildhauer seiner Zeit wird.
Opulent ausgestattetes, in Cannes präsentiertes Porträt des berühmten und erfolgreichen Bildhauers Auguste Rodin von Regieveteran Jacques Doillon, das von der Darstellung von Vincent Lindon als Titelheld, der manisch an seiner Kunst arbeitete und die Frauen liebte. Die aufstrebende Izïa Higelin tritt in die Fußstapfen von Isabelle Adjani und Juliette Binoche, die Rodins Geliebte Camille Claudel in eigenen Filmen spielten.


Song To Song

USA 2017, Spielfilm, 129min., ab 12 Jahre
Regie: Terrence Mallick, mit Ryan Gosling, Rooney Mara, Michael Fassbender, Natalie Portman, Cate Blanchett

Auch der neue Film von Regiealtmeister Terrence Malick versammelt wieder eine traumhafte Besetzung mit u.a. Rooney Mara, Ryan Gosling und Michael Fassbender als Protagonisten einer Liebesdreiecksgeschichte und wartet, weil in der Musikbranche angesiedelt, auch mit Stars aus der selben wie Iggy Pop und Patti Smith in Gastauftritten auf. Wie seine vorangegangenen Filme erzählt "Song to Song" weniger eine Geschichte, sondern ist ein lockerer Zusammenschnitt von Szenen, in denen er seine Stars gut aussehen lässt.


Das System Milch

Deutschland 2017, Dokumentarfilm, 95min., o.A.
Regie: Andreas Pichler
Seit wir denken können, trinken wir Milch und meinen, sie komme von glücklichen Kühen auf grünen Wiesen. Aber Milch ist heute Big Business und ein gefragter Rohstoff, mit dem knallhart gehandelt wird. Allein in Europa werden jährlich 2 Billionen Tonnen Milch und Milchpulver produziert und weltweit verkauft. Wie wurden die Kühe zu Lieferanten für eine hochtechnisierte Milch-Industrie? Welche Alternativen gibt es? Welche Menschen stehen dahinter? Welche Auswirkungen hat die Milch auf unsere Gesundheit? Dieser Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und lässt die Akteure zu Wort kommen.
Eine spannende Reise durch Europa, nach Amerika, Asien und Afrika in die Welt der Milch. Wir treffen Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und anderen Experten, um der wichtigen Frage auf die Spur zu kommen, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat - auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen selbst.

Maleika

Deutschland 2017, 106min., o.A.
Regie: Matto Barfuss
Die Gepardin Maleika hat sechs Junge zur Welt gebracht: Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, der so gern klettert, Mia und Tollpatsch Majet. Mit ihrer struppigen Nackenmähne sehen sie aus wie Punks, und mit jedem Tag werden die Kleinen frecher und mutiger. Noch ist das Leben für die jungen Geparden ein Spiel und sie werden von ihrer Mutter Maleika beschützt. Jede neue Herausforderung bringt die Gepardenkinder ein Stück weiter in Richtung Selbstständigkeit. Doch die Wildnis birgt auch für die schnellsten Jäger der Erde viele Gefahren. Jedes Abenteuer könnte das letzte sein. Wir sind dabei, während die Rasselbande heranwächst, begleiten sie bei ihrem ersten Ausflug mit ihrer Mutter, der aufregenden Ausbildung zu Jägern und auf ihrem Weg zu neuen Abenteuern.
MALEIKA offenbart Momente großer Freude, zeigt aber auch, dass das Leben in der freien Wildnis nicht immer einfach ist, sogar manchmal ohne Ausweg zu sein scheint ... Am Ende jedoch steht nur eine Botschaft: Egal was passiert, aufgeben ist keine Lösung - auch für Gepardin Maleika nicht!
Um dem Publikum eine große emotionale Nähe zu den Figuren zu ermöglichen, hat sich Matto Barfuss durch die Erzählweise der Disneyfilme inspirieren lassen. Entstanden ist ein bildgewaltiges Kinoabenteuer, das das Publikum teilhaben lässt an einer der berührendsten Geschichten, die die Natur je erzählte.
Regisseur Matto Barfuss ist der breiten Öffentlichkeit als der "Gepardenmann" bekannt, er lebte zwischen 1996 bis 2002 in Tansania über 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammen. Er ist Fotograf, Maler, Autor und leidenschaftlicher Tierfilmer. Seine Berichte und Bildbände über die Zeit in der Wildnis machten ihn weltweit bekannt. Matto Barfuss ist UNESCO-Fotopreisträger, er ist UN-Botschafter für biologische Vielfalt und Tierschützer.

Amelie rennt

Deutschland/Italien 2017, 97min., ab 6 Jahre
Regie: Tobias Wiemann, mit Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann
Die 13jährige Amelie aus Berlin wird von ihren besorgten Eltern, die sich getrennt haben, in eine Klinik nach Südtirol gebracht nachdem sie einen schweren Asthmaanfall hatte. Sie sieht überhaupt nicht ein, was sie da soll und haut ab. Sie trifft auf den Jungen Bart, der ähnlich stur ist wie sie, sich nich abwimmeln lässt. Sie freunden sich an und sie, die sich vom Sport auf Geheiß ihrer Eltern immer fern gehalten hat, beschließt, sich von Bart die Berge zeigen zu lassen.
U.a. in Berlin, Emden und beim Goldenen Spatz ausgezeichneter, sympathischer Kinderfilm von Tobias Wiemann um ein stures Mädchen, das durch einen Jungen und ein gemeinsames Bergabenteuer sich besser kennen- und akzeptieren lernt. Susanne Bormann und Denis Moschitto spielen ihre Eltern in der komischen wie auch dramatischen Coming-of-Age-Geschichte vor schöner Naturkulisse.

Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs

Deutschland 2017, Spielfilm, 99min., o.A.
Regie: Christian Theede, mit Devid Striesow, Katharina Wackernagel
Die Klassenfahrt der Hamburger Nachwuchsdetektive Mia, ihre Schwester Alice und Computernerd Benny führt sie in die Berge Südtirols auf den Gruber Hof. Mia freut sich besonders, weil sie dort ihren guten Freund Luca treffen kann, der dort wohnt. Doch Luca verhält sich eigenartig und überhaupt geht es nicht mit rechten Dingen zu auf dem Hof. Berggeister sollen ihr Unwesen treiben. Ein neuer Fall für die Pfefferkörner, den sie - zurück in Hamburg - auf zu klären versuchen.
Erstes Kinoabenteuer der im Fernsehen seit dem Jahr 2011 erfolgreichen Nachwuchsdetektive "Die Pfefferkörner". Christian Theede setzte es der jungen Zielgruppe entsprechend mit Spannung und positiver Botschaft um. Sein Kameramann Ngo The Chau nutzt die Bergwelt und Hamburgs Speicherstadt für starke Bilder. Die jungen Hauptdarsteller werden schön ergänzt mit prominenten Profis wie Devid Striesow und Suzanne von Borsody.

Bigfoot Junior 3D

Belgien 2017, Animation, 92min., ab 6 Jahre
Regie: Jérémie Degruson, Ben Stassen
Der verträumte Junge Adam macht sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater - in den Tiefen des Waldes. Und er findet Bigfoot. Auch er selbst trägt die Bigfoot-Gene in sich, die ihm u.a. ermöglichen, mit Tieren zu sprechen und mehr Kraft verleihen als gewöhnlichen Sterblichen. Beides hat er bald nötig, als der Konzern, der auf die ungewöhnliche DNA scharf ist, seinen Vater entführen lässt. So wird aus der lustigen Begegnung ein wildes Abanteuer.
Animationsabenteuer der Macher von "Robinson Crusoe", "Das magische Haus" und der "Sammys Abenteuer"-Filme, die gewitzt die Sage von Bigfoot mit "Dr. Dolittle" und "Ab durch die Hecke" mixt und im Kern eine Vater-Sohn- und Coming-of-Age-Geschichte für ein Familienpublikum erzählt. Spaß und Abenteuer stehen im Vordergrund der Europroduktion auch in 3D.