Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 27.06.2017

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache in 3D

USA 2016, Spielfilm, 129 Min.
Regie: Espen Sandberg, Joachim Rønning, mit Jonny Depp, Kaya Scodelario
Fortsetzung der Abenteuerreihe die auf allen Ebenen neue Maßstäbe setzt.

Rückkehr nach Montauk

Deutschland, Frankreich 2016, Komödie, 90 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Fred Cav
Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn  kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara  ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals . Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen.
Mit RÜCKKEHR NACH MONTAUK hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Einfach nur Kino. RÜCKKEHR NACH MONTAUK basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín ("Brooklyn") und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle "Montauk" von Max Frisch, dessen "Homo Faber" Regisseur Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.

Das Ende ist erst der Anfang

Belgien; Frankreich 2017, Spielfilm, 97 min, ab 12 Jahren
Regie: Bouldi Lanners, mit Albert Dupontel, Suzanne Clément
Gilou  und Cochise fahren mit ihrem Pick-Up durch endlose Weiten. Sie sollen ein verlorenes Handy mit sensiblen Informationen orten und ihrem Auftraggeber aushändigen. Eine Nadel in einem verdammten Heuhaufen. Was die beiden an diesem gottverlassenen Ende der Welt machen ist klar, was aber suchen Esther  und Willy  hier, ein Paar, das nicht nur verliebt ist, sondern auch auf der Flucht? Was will der Mann , der sich Jesus nennt und seltsame Wundmale an den Händen trägt? Und woher kommt die Mumie im Schlafsack?

 

Beuys

Deutschland 2017, Dokumentation, 107 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Andres Veiel
Andres Veiel, prämiert u.a. für "Black Box BRD", liefert ein ausgezeichnetes Porträt des umstrittenen, deutschen Künstlerstars Joseph Beuys, das sich auf seine politische Kunst konzentriert. Sein Privatleben wird zwar weitgehend ausgespart, dennoch hat man das Gefühl, dem Künstler, seinen Positionen und Überzeugungen, und auch dem Menschen näher zu kommen. Mit dem Daumenkino-ähnlichen Aneinanderreihen von Fotoserien, die ihn bei der Arbeit zeigen, findet der Film auch eine ausgesprochen schöne Ästhetik.


Maria Mafiosi

Deutschland 2016, Komödie, 93 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Jule Ronstedt, mit Lisa Maria Potthoff, Serkan Kaya, Monika Gruber

Amore, Pasta, Pizza und bald noch ein Bambino. Maria Moosandl (Lisa Maria Potthoff) hat alles im Griff. Denkt die 32jährige hochschwangere Polizistin im oberbayerischen Landsberg am Lech. Sie trifft sich zwar immer noch verstohlen mit ihrem Rocco (Serkan Kaya), dessen Vater Silvio Pacelli (Tommaso Ragno) die ortsansässige Pizzeria „Il Paradiso“ betreibt. Doch demnächst will sie das Geheimnis lüften und ihrem Vater Jürgen (Alexander Held), dem hiesigen Polizeichef, die freudige Nachricht präsentieren. Was sie nicht ahnt, wie sehr der „Pacelli-Clan“ in mafiöse Machenschaften verstrickt ist.

Skurril-abgründige Krimikomödie mit waschechtem bayerischem Lokalkolorit und herrlichem Timing Hauptdarstellerin Lisa Maria Potthof bringt die starke, witzige Frauenfigur überzeugend auf die Leinwand. Die turbulente Komödie bietet sie vergnügliche Kinokost. Stephan Zinner aus Trostberg glänzt in einer Nebenrolle.



Der wunderbare Garten der Bella Brown

Großbritannien 2016, Drama/Komödie, 92. min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Simon Aboud, mit Jessica Brown Findlay, Jeremy Irvine

Ein Zauber liegt über diesem Film: Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson
Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon . Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.

Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend



Jahrhundertfrauen

USA 2017, Drama/Komödie, 119 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Mike Mills, mit Annette Bening, Greta Gerwig

Ein vergnüglich-verspielter neuer Streich des amerikanischen Independent-Filmers Mike Mills. Kalifornien, Ende der 70er Jahre - eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. Neben der gekonnt erzählten Coming-of-Age-Geschichte - das Drehbuch war auch für den Oscar nominiert - wird ein zauberhaftes Zeitgeist-Kaleidoskop der späten 70er Jahre geboten samt pfiffiger Dialoge. Originelles Indie-Kino für Herz und Kopf!   



Code Of Survival

Deutschland 2017, Dokumentation, 97 min, ohne Altersbeschr.

Regie: Bertram Verhaag

Millionen Tonnen von Monsantos "Roundup", mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt CODE OF SURVIVAL drei nachhaltige Projekte entgegen: Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien, in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten. Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann. Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands - auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau - ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.
Der Film konfrontiert die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus und wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der Schlüssel zum Überleben auf unserem Planeten?


Born To Be Blue

Großbritannien, Kanada 2015, Drama, Länge: 98 min., ab 12 Jahre

Regie: Robert Budreau, mit Ethan Hawke, Carmen Ejogo

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker . Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der "James Dean of Jazz" und "King of Cool", war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau , mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Aufnahmen seiner Karriere.
BORN TO BE BLUE ist eine eindrucksvolle Comeback-Story und eine Liebeserklärung an einen der berühmtesten Trompeter der Welt. In der Rolle als Chet Baker erreicht Ethan Hawke einen der absoluten Höhepunkte seiner Laufbahn.



Ganz große Oper

Deutschland 2017, Dokumentation, 92. min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Toni Schmid

Die Bayerische Staatsoper ist eines der ältesten Opernhäuser der Welt und wurde bereits mehrfach von Kritikern und Publikum zum "Opernhaus des Jahres" gekürt. Der Dokumentarfilm GANZ GROSSE OPER ist eine Liebeserklärung an die Kunstgattung Oper und die Menschen, die sie mit Leidenschaft ausüben, unter ihnen Jonas Kaufmann und Anja Harteros, Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, die Dirigenten Ivor Bolton und Zubin Mehta sowie Intendant Nikolaus Bachler und dessen Vorgänger Sir Peter Jonas.
Die Zuschauer erleben, wie drei Operninszenierungen entstehen: Richard Wagners DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Jean-Philippe Rameaus LES INDES GALANTES und Giuseppe Verdis UN BALLO IN MASCHERA. Auch das Bayerische Staatsballett und sein neuer Direktor Igor Zelensky sind bei den Proben zu Ludwig Minkus' LA BAYADÈRE zu sehen.

 

 

Maria Mafiosi

Deutschland 2016, Komödie, 93 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Jule Ronstedt, mit Lisa Maria Potthoff, Serkan Kaya, Monika Gruber
Amore, Pasta, Pizza und bald noch ein Bambino. Maria Moosandl (Lisa Maria Potthoff) hat alles im Griff. Denkt die 32jährige hochschwangere Polizistin im oberbayerischen Landsberg am Lech. Sie trifft sich zwar immer noch verstohlen mit ihrem Rocco (Serkan Kaya), dessen Vater Silvio Pacelli (Tommaso Ragno) die ortsansässige Pizzeria „Il Paradiso“ betreibt. Doch demnächst will sie das Geheimnis lüften und ihrem Vater Jürgen (Alexander Held), dem hiesigen Polizeichef, die freudige Nachricht präsentieren. Was sie nicht ahnt, wie sehr der „Pacelli-Clan“ in mafiöse Machenschaften verstrickt ist.
Skurril-abgründige Krimikomödie mit waschechtem bayerischem Lokalkolorit und herrlichem Timing   Hauptdarstellerin Lisa Maria Potthof bringt die starke, witzige Frauenfigur überzeugend auf die Leinwand. Die turbulente Komödie bietet sie vergnügliche Kinokost. Stephan Zinner aus Trostberg glänzt in einer Nebenrolle.


Der wunderbare Garten der Bella Brown

Großbritannien 2016, Drama/Komödie, 92. min, ohne Altersbeschränkung
Regie: Simon Aboud, mit Jessica Brown Findlay, Jeremy Irvine
Ein Zauber liegt über diesem Film: Bella  liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson
Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon . Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy  schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.
Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend


Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

USA  2017, Spielfilm, 133 min, ab 12 Jahren
Regie: Stuart Hazeldine, mit Sam Worthington, Octavia Spencer
Nach dem spurlosen Verschwinden seiner jüngsten Tochter Missy vor Jahren muss Mackenzie Allen Phillips davon ausgehen, dass das Mädchen tot ist. Ihre Spur verliert sich in einer Hütte unweit des Campingplatzes der Familie. Unvermittelt erhält Mack einen Brief, von dem er annimmt, Gott höchstpersönlich könne ihn abgeschickt haben: Er soll zu jener Hütte zurückkehren, wo Missy zu Tode gekommen sein könnte. Lange ringt er mit sich. Schließlich tritt er die Reise an und erlebt Wundersames.


Monsieur Pierre geht online

Frankreich, Deutschland 2017, Spielfilm, 101 min
Regie: Stéphane Robelin, mit Pierre Richard, Yaniss Lespert
Romantische Komödie auf den Spuren von "Cyrano de Bergerac", in dem Pierre Richard, ehemals als "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" populär, als Witwer online auf späte Freiersfüße geht, aber erst einen jungen Mann vorschickt. Stéphane Robelin, auch hierzulande mit seiner Wohlfühl-Mehr-Generationen-Komödie "Und wenn wir alle zusammenziehen?" bekannt, schlägt in eine ähnliche Kerbe wie in seinem genannten Hit und setzt hier das Thema Online-Kurs und Dating für Oldies mit viel Witz um pointierte Dialoge inklusive.


Life Animated

Frankreich/USA 2016, Dokumentarfilm, 92.min
Regie: Roger Ross Williams
Bewegender Dokumentarfilm, der die erstaunliche Geschichte eines jungen Autisten erzählt, der dank der von ihm geliebten Disney-Animationsfilme wieder zu kommunizieren beginnt. Regisseur Roger Ross Williams montiert Videofilme der Familie von Owen Suskind mit Interviews mit ihnen und mit Animationssequenzen mit Disneyfiguren , die die Erinnerungen und Gedanken von Owen schildern, zu einem sensiblen Porträt eines ungewöhnlichen Helden und seiner Familie, das auch ehrlich von den Schwierigkeiten im Alltag eines Autisten erzählt.


Das Pubertier

Deutschland 2017, Komödie, o.A.
Regie: Leander Haußmann, mit Jan Josef Liefers, Heike Makatsch
Gerade war sie doch noch so lieb, so niedlich. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag mutiert Papas kleine Prinzessin plötzlich zum bockigen Pubertier. Der Journalist Hannes Wenger (JAN JOSEF LIEFERS) nimmt sich eine Auszeit, um seine Tochter Carla (HARRIET HERBIG-MATTEN) in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Frau Sara (HEIKE MAKATSCH) geht wieder arbeiten und Hannes ist als Vater maßlos überfordert. Ob Party, Zeltlager oder Carlas erstes Mal: Hannes tritt zielsicher in jedes Fettnäpfchen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass auch andere Jugendliche peinliche Väter haben: Hannes' bester Freund, der taffe Kriegsreporter Holger (DETLEV BUCK), lässt sich lieber im Nahen Osten beschießen als sich daheim von seinem grunzenden Pubertier in den Wahnsinn treiben zu lassen.


Ein Chanson für dich

Belgien/Luxemburg/Frankreich 2016, Komödie/Drama, 90min.
Regie: Bavo Defurne, mit Isabelle Huppert, Kévin Azais
Liliane (Isabelle Huppert) arbeitet in einer Pasteten-Fabrik und führt ein eintöniges Leben. Die Zeiten, in denen sie als Chanson-Sängerin "Laura" noch große Erfolge feierte, sind längst vergessen und vorbei. Doch als sie Jean (Kévin Azaïs), einen 22-jährigen Boxer, kennenlernt, der in ihr den einstigen Star erkennt, ändert sich alles. Er verliebt sich in Liliane und überzeugt sie, dass es an der Zeit ist, ins Rampenlicht zurückzukehren.
In EIN CHANSON FÜR DICH spielt Isabelle Huppert (ELLE, ALLES WAS KOMMT) eine Frau, die ein Comeback wagt - auf der Bühne sowie in der Liebe. Die ergreifend-poetische Romanze von Regisseur Bavo Defurne wird stimmungsvoll untermalt mit der Musik von Pink Martini.


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Deutschland 2017, Komödie/Drama, 101min., o.A.
Regie: Matti Geschonneck, mit Bruno Ganz, Hildegard Schmahl
Ostberlin 1989: Wilhelm Powileit erwartet zu seinem 90. Geburtstag zu Hause Glückwünsche von Parteimitgliedern und Familie. Er ist überzeugter SEDler, stur, knurrig und ein wenig vergesslich. Seine Frau, eine Westdeutsche, hat es nicht leicht mit ihm. Da sein Enkel Sascha nicht kommt, baut er selbst mit einem frühen Gast den Tisch fürs Buffet auf und schlägt Nägel hinein. Im Laufe des Tages und Abends werden der Tisch zusammenbrechen und einige unangenehme Wahrheiten ausgesprochen werden.
Mit deutschsprachiger Schauspielprominenz besetztes Drama, in dem Bruno Ganz in einer weiteren nuancierten Performance glänzen kann als Mann, den die Zeit längst überholt hat. Zurückhaltend und in warmen Farben inszeniert der vielfach preisgekrönte Matti Geschonneck das tragische und leise komische Familienfest nach einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase und dem Roman von Eugen Ruge. Ein Abgesang auf die DDR, ein Film über (gescheiterte) Lebensentwürfe und (Fehl-)Entscheidungen.


Beuys

Deutschland 2017, Dokumentation, 107 min, ohne Altersbeschr.
Regie: Andres Veiel
Andres Veiel, prämiert u.a. für "Black Box BRD", liefert ein ausgezeichnetes Porträt des umstrittenen, deutschen Künstlerstars Joseph Beuys, das sich auf seine politische Kunst konzentriert. Sein Privatleben wird zwar weitgehend ausgespart, dennoch hat man das Gefühl, dem Künstler, seinen Positionen und Überzeugungen, und auch dem Menschen näher zu kommen. Mit dem Daumenkino-ähnlichen Aneinanderreihen von Fotoserien, die ihn bei der Arbeit zeigen, findet der Film auch eine ausgesprochen schöne Ästhetik.


Ein Kuss von Beatrice

Frankreich 2017, Drama, 117min, ab 6 Jahre
Regie: Martin Provost, mit Catherine Deneuve, Catherine Frot
Claire ist Hebamme und geht ganz in ihrem Beruf auf, sie denkt immer an andere, ihre Patientinnen, ihren Sohn usw. und vergisst dabei ihre eigenen Bedürfnisse. Da tritt nach 30 Jahren Abwesenheit plötzlich die ehemalige Geliebten ihres Vaters, Béatrice, eine Bonvivante, in ihr Leben und fördert verdrängte Erinnerungen an den Vater, der Selbstmord beging, zu Tage. Béatrice, die Ihr Leben nach Lust und Laune gestaltete, ist todkrank und will noch alles regeln - und geht Claire dabei ziemlich auf die Nerven.
Tragikomödie über eine sich langsam anbahnende Freundschaft zweier unterschiedlicher Frauen, die von Regisseur Martin Provost ganz auf die beiden Stars des französischen Kinos, Catherine Deneuve und Catherine Frot, zugeschnitten wurde. Er stellte schon im vielfach prämierten "Séraphine" und in "Violette" Frauenfiguren ins Zentrum. Auch Belgiens Olivier Gourmet kann in der warmherzigen, auch komischen und romantischen, klassisch erzählten Geschichte für Bestager überzeugen.

 

 

Die Erfindung der Wahrheiten

USA 2017, Drama, 133min., ab 12 Jahre
Regie: John Madden, mit Jessica Chastain, Mark Strong
In Washington, wo politische Einflussnahme hinter den Kulissen ein lukratives Geschäft ist, ist Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) der Star der Branche. Die brillante, selbstsichere und völlig skrupellose Lobbyistin der alteingesessenen Kanzlei George Dupont ist berüchtigt für ihr einzigartiges Talent, ihre Rücksichtslosigkeit und ihre zahllosen Erfolge. Um ans Ziel zu kommen, tut sie alles. Für die mächtige Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues unliebsames Waffengesetz zu verhindern. Doch Sloane verfolgt ihre eigenen Ziele und wechselt nach einem Streit mit Dupont überraschend die Seiten. Die Waffenlobby sieht sich plötzlich einer unberechenbaren Gegnerin gegenüber. Sloane nimmt den härtesten Kampf ihrer Karriere in Angriff und beginnt zu ahnen, dass der Preis für den Erfolg etwas zu hoch sein könnte...



The Dinner

USA 2017, Drama, 121min., ab 12 Jahre
Regie: Oren Moverman, mit Richard Gere, Laura Linney
Stan, der ehrgeizige Politiker will Gouverneur werden, und seine viel jüngere Frau Katelyn laden seinen Bruder Paul, einen verkrachten Geschichtslehrer und Möchtegernautor, und seine Frau Claire zum Dinner ins beste Haus am Platz ein. Das Verhältnis zwischen den Beteiligten ist nicht das Beste. Schrecklicher Grund für das Familientreffen ist ein Video im Netz, das die Kinder der Paare zeigt, wie sie eine Obdachlose anzünden.
Eine scharfe Abrechnung mit der herrschenden Klasse in den USA ist Oren Moverman mit "The Dinner" nach niederländischer Romanvorlage gelungen. Er hat schon in "The Messsenger" politische, gesellschaftliche heiße Eisen angefasst. Die knallharte, bisweilen auch bissig-komische "Der Gott des Gemetzels"-Variation ist außerdem Schauspielerkino vom Feinsten, in dem Richard Gere, Steve Coogan, Laura Linney und Rebecca Hall ihr Bestes geben.


Grießnockerlaffäre

Deutschland 2017, Komödie, 98.min, -
Regie: Ed Herzog, mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz
Am Morgen nach einer wilden Polizisten-Hochzeit wird der immer noch leicht angetrunkene Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) unsanft von den schwer bewaffneten Kollegen des Sondereinsatzkommandos geweckt, die ihn wegen Mordverdachtes festnehmen: Sein Vorgesetzter, Kommissar Barschl (Francis Fulton-Smith), wurde mit Franz‘ Taschenmesser im Rücken tot aufgefunden – und Franz und Barschl waren im ganzen Dorf als Rivalen und Erzfeinde bekannt. Glücklicherweise verschafft Franz’ Vater (Eisi Gulp) ihm ein Alibi, so dass er immerhin wieder auf freien Fuß kommt. Gemeinsam mit seinem Kumpel und Kollegen Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) nimmt Franz die Ermittlungen auf. Doch nebenbei muss er sich noch mit zahlreichen anderen Problemen herumschlagen, wie Paul (Branko Samarovski), der Jugendliebe seiner Oma (Enzi Fuchs), und seiner Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff), die auf die Hochzeit drängt.


Whitney - Can I Be Me

Großbritannien/USA 2017, Dokumentarfilm, 107min., ab 6 Jahre
Regie: Nick Broomfield, Rudi Dolezal
Dokumentarfilm über das Leben von Sängerin und Schauspielerin Whitney Houston, die im Februar 2012 im Alter von nur 48 Jahren an einer Überdosis Drogen verstarb. Die Regisseure Nick Broomfield und Rudi Dolezal zeigen seltene Bilder und exklusive Aufnahmen und lassen Whitney Houstons Lebensgeschichte von Wegbegleitern und Familienangehörigen erzählen. Keine Künstlerin erhielt so viele Preise wie die Sängerin mit der großen Stimme, die sogar mehr aufeinanderfolgende Nummer-Eins-Hits als die Beatles hatte. Innerlich zerrüttet war sie gleichwohl und ihre Ehe mit dem R&B-Sänger und ehemaligen Teeniestar Bobby Brown, die in vielen Homevideo-Aufnahmen gezeigt wird, bekam Whitney Houston sehr schlecht, zumal sie zerrissen war zwischen der Beziehung mit Brown und der mit ihrer Freundin und Assistentin Robyn Crawford. Warum gelang es ihr nicht, frei zu sein?


Small Town Killers

Dänemark  2017, Komödie, 90min., ab 12 Jahre
Regie: Ole Bornedal, mit Nicolas Bro, Ulrich Thomsen
SMALL TOWN KILLERS ist die neueste Kult-Komödie aus Dänemark. Regisseur Ole Bornedal (NIGHTWATCH) macht vor nichts Halt. Egal ob frustrierte Ehemänner, russische Mafiakiller oder trottellige Dorfpolizisten - hier bekommen alle ihr Fett weg. In den Hauptrollen brillieren mit Ulrich Thomsen (DIE KOMMUNE), Nicolas Bro (ADAMS ÄPFEL), Mia Lynhe (KLOWN), Lene Maria Christensen (EINE FAMILIE) und Søren Malling (BORGEN) die Stars des dänischen Kinos.
Vollgepackt mit bitterbösen Witzen und handfester Action ist SMALL TOWN KILLERS ein Fest für Freunde schwarzen Humors.